Thursday, March 10, 2011

Hamburger in der Pastamanufaktur


Während der Mittagspause von "Auferstanden aus Ruinen" (Link auf Server der Landeshauptstadt Dresden ist im November 2015 nicht mehr gültig - Stichwort: Wissensbewahrung? Wie im digitalen Zeitalter? Programm der Veranstaltung ist nach wie vor hier zu finden) | Fachtagung "20 Jahre Denkmalschutz in den neuen Bundesländern" erste Reflexion und Überraschung. Noch vor wenigen Minuten getwittert unter #aarDD (Auferstanden aus Ruinen) und spannende Beispiele aus Magdeburg und Dessau erfahren, wie Denkmalumnutzung und -integration geschehen kann.

Copyright: DIE PASTAMANUFAKTUR
Und die Überraschung? Hier in der Pastamanufaktur neben der Dreikönigskirche beim Latte sitze ich mit einem Paar aus Hamburg und plaudere über die Stadt und was so sehenswert ist. Ich musste doch meinen Mac irgendwie ans Dresdner Stromnetz anschließen. Die Steckdose lag so "ungünstig" hinter der Bank am Fenster, dass wir unwillkürlich ins Gespräch kamen.

"Sie sind auch nicht aus Dresden?" - "Nein, wir sind aus Hamburg!" - "Was gefällt Ihnen denn hier am besten?" .... und schon ging es weiter.

.... und so begann ein sehr angenehmes und sprudelndes Gespräch. Die Museen, wie Staatliche Kunstsammlungen, insbesondere das Residenzschloss mit dem Grünen Gewölbe, hatten es Ihnen angetan. "Ganz besonders gefallen mir die Kirchen hier in Dresden! Ich liebe Kirchen." - so die Hamburgerin, die in diesem Moment wohl sicherlich in Gedanken durch die besuchten Kirchen wandelte. Während wir so am plaudern sind kommen die leckeren Nudeln von der Pastamanufaktur und das Gespräch verläuft weiterhin kurzweilig ;-)

Erich Kästner, die Japanerin, die in ihrem Hotel wohnt und über ihn forscht, wird Thema. Leider ist heute, am Donnerstag, das Erich-Kästner-Museum am Albertplatz geschlossen. Wo doch Museen stets Montag geschlossen sind (nicht so das Residenzschloss in Dresden, das am Montag geöffnet hat, dafür am Dienstag geschlossen).

Aus meinem Tagungsband zückte ich die Dresden Broschüre. Hatte sie selbst erst einige Minuten vorher  bei der Fachtagung erhalten und bei einem ersten Durchblättern für sehr informativ und gut aufgemacht gehalten. Nun befindet sie sich in "Hamburger Händen", und auf jeden Fall gut aufgehoben (wie ich eben feststelle, liegt es doch noch hier - und schon wieder in Richtung Ruhrgebiet unterwegs, denn es haben sich weitere Gäste in der Pastamanufaktur eingefunden ;-).

Ausgehend von der Feststellung, dass Gäste in Dresden im Durchschnitt 2,2 Tage (verdammt, wo hab' ich das noch gleich gelesen? Werde ich jetzt "geguttenbergt" ob der nicht vorhandenen Quellenangabe? Kann jemand helfen - bitte?") konnte ich mir der Frage nicht erwehren:

"Würden Sie auch für vier Wochen nach Dresden zum Urlaub kommen?"

... und da zeigte sich auf ein Neues, dass vieles von Dresdens Charme definitiv nicht in nur in der Innenstadt oder Neustadt liegt. Historische Dorfkerne, dörflicher Charakter am Rand der Großstadt, Chipwerke im Norden, Wanderwege inmitten der Stadt (Loschwitz) - wer mehr wissen möchte, einfach frech fragen ;-)

"Für drei Wochen, na das könnte ich mir durchaus vorstellen!"

Doch eine wichtige Frage stand noch im Raum: "Was ist denn für 14 Jährige bei einem Urlaub in Dresden interessant?" - erste Antworten bereits über Facebook erhalten. Wie schnell doch das Netz und seine Akteure sind - vielen Dank :-)

... allen, die sich in angenehmer Umgebung handgemachte Pasta genießen möchten sei ein Gang hierher empfohlen :-)
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