For native English speakers, please go to end of posting to find link to translation!
Der Staatspreis ist kaum vorbei und das neue Jahr hat gerade erst angefangen, da gehen die sächsischen Designer schon in die nächste Runde. Am 21. Januar gibt es in Leipzig mit dem Tag des Designs einen voll gepackten Jahresauftakt um 2010 zu einem spannenden und erfolgreichen Jahr für die Designszene werden zu lassen.
Und damit die Szene endlich mal etwas stärker zusammen findet, wirken hier die Staatspreisausrichter von SUB design ebenso mit wie das Team hinter den Designers' Open, die undsonstso Veranstalter, der designserver sachsen und natürlich das GRASSI Museum als Hausherrin. Wir alle freuen uns auf ein buntes, gesprächiges und konstruktives Miteinander.
Programmatisch geht's los mit der Machbarkeitsstudie für ein Designquartier im Leipziger Westen. Dabei gibt es auch Input dazu, wie anderswo erfolgreiche Arbeit von Designzentren und -Initiativen gemacht wird.
Weiter geht es mit ausgewähltem Kommunikationsdesign moderiert von Prof. Rayan Abdullah und von dort zu Customized Innovation einem Vortrag von Dr. Johann Füller HYVE.
Undsonstso präsentiert wie fast schon gewohnt cooles und ehrliches aus den Tiefen der Kreativszene passend zum Tag des Design diesmal unter dem Motto "How To". Sprechen werden die Leipziger Protagonisten Tim Klinger zum HOW TO magazin dem Magazin zum mitmachen und Bernhard Schipper darüber, wie man Unordnung in einer 3D Firma stiftet.
Dann ist es noch lange nicht zu Ende denn auch das Industriedesign kommt noch zu seinem Recht. Auch prägen die Lokalmatadoren Bernd Schröder, Chef von SCHRÖDER DESIGN; Alexander Jahn vom Farbmodul und Katrin Köstler das Bild. Den Abschluss bildet zurückgekehrt zu sächsischen Ursprüngen gleichzeitig international beschlagen Prof. Lutz Fügener mit Transportationdesign Visionen.
Und damit dann noch Raum zum Essen, Amüsieren und Reden bleibt, gibt es Musik, Mode und natürlich die Ausstellung der Arbeiten von Preisträgern und Nominierten des Sächsischen Staatspreises für Design.
Das komplette Programm findet ihr unter http://www.design-in-sachsen.de/tag_des_designs_leipzig.html
(mit freundlicher Erlaubnis von www.technischesdesign.org)
For an English version (Thanks to GoogleTranslate:-)) of the invitation text see here.
Combining ART & SCIENCE, and TECHNOLOGY to co-create the FUTURE by @RalfLippold & @angieincampo
Saturday, January 16, 2010
Thursday, November 12, 2009
Zusammenbringen verschiedener Rezepte
zum Verstehen der Welt;-)
Seit ich Anfang der 70er Jahre mit dem Virus des Lean Thinking (es gibt nur eine Definition zu Lean Management in Wikipedia, was nicht ganz dem Lean Thinking entspricht) durch meinen Vater infiziert worden bin zieht sich dieser Ansatz des Einfach-Machens durch mein Leben.
Während der vergangenen drei Jahrzehnte traf ich auf weitere Methoden (meist durch Fragestellungen innerhalb meines jeweiligen Arbeitsumfeldes), die auf den ersten Blick fremd und anders erscheinen, auf den zweiten jedoch nur eine Variation oder ein anderes Theorieumfeld darstellen.
....irgendwie sind sich die einzelnen Theorie- und Methodenfelder sehr ähnlich. Ich würde sie sogar als übereinstimmend bezeichnen, nur dass sie sich durch einen sehr unterschiedlichen Wortschatz unterscheiden. Auch die technischen Tools unterscheiden sich gravierend.
Was geschieht, wenn die Forscher in diesen Feldern sich zu einer gemeinsamen Konferenz über die Fragen der künftigen Gestaltung der Welt treffen? Welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für die Menschheit?
Labels:
Deutsch,
Kybernetik,
System Dynamics,
Systems Thinking,
Theory U
Monday, November 9, 2009
... ways to go viral - or so to think
Having a great idea is great. You dream of bringing it into the world.
You push your thought outside -and to your surprise- nobody is listening.
... advices on go viral (slowly but steadily!):
0. Get clear of your deep deep intentions
1. Observe, observe, observe the world
2. Use SocialMedia to build up foundation
3. Use opportunities to talk about idea whereever possible
4. Sense a need and step boldly into that spaces
5. Create quick prototypes that make the virus stick
6. Involve media either printed, online (blogs, Twitter, FB, ...)
7. Listen and scan to what people say about your idea
8. Find mavens
9. Spread WordOfMouth
10. Patience! Patience! Patience!
Certainly not in a fixed one and for all time order;-)
Patience is what you probably need most - and a senseable feeling when
the time is right.
What do you think is needed as well?
You push your thought outside -and to your surprise- nobody is listening.
... advices on go viral (slowly but steadily!):
0. Get clear of your deep deep intentions
1. Observe, observe, observe the world
2. Use SocialMedia to build up foundation
3. Use opportunities to talk about idea whereever possible
4. Sense a need and step boldly into that spaces
5. Create quick prototypes that make the virus stick
6. Involve media either printed, online (blogs, Twitter, FB, ...)
7. Listen and scan to what people say about your idea
8. Find mavens
9. Spread WordOfMouth
10. Patience! Patience! Patience!
Certainly not in a fixed one and for all time order;-)
Patience is what you probably need most - and a senseable feeling when
the time is right.
What do you think is needed as well?
Labels:
Seth Godin,
SocialMedia,
tribe,
viral,
WordOfMouth
Sunday, October 25, 2009
Lean Thinking - is it really alien?
In a recent post on Twitter I asked why people mislike "lean".
It seems that often in life only the lean tools are applied without explaining the principles behind it.
So the question is what mental model is leading people into thinking that "Lean is Alien"?
It seems that often in life only the lean tools are applied without explaining the principles behind it.
So the question is what mental model is leading people into thinking that "Lean is Alien"?
Labels:
LeanThinking,
mental model,
outer-circle,
thinking
Monday, October 12, 2009
Mikro-Finanzierung, Mikro-Kredite, .... und es ist mehr möglich;-)
Neben den genannten Formen, die in der heutigen Zeit immer populärer werden (das Beispiel von Muhammed Yunus in Bangladesch zeigt dies eindrucksvoll), ließen sich noch weitere Formen der Mikro-Unterstützung ausmachen.
Mikro-Consulting ist eine neue innovative Form, bei der Unternehmen für konkrete Fragestellungen Consulting-Leistungen in Form zeitlich begrenzter Leistungs- (Gesprächs-)pakete in Anspruch nehmen.
So kann z.B. ein Unternehmen, das für künftige Produktstrategie frische und unbekannte Aspekte in die Strategieausarbeitung holen möchte, stundenweise Consulting-Leistung hinzukaufen (sozusagen komplementär zu den eigenen Resourcen). Durch den direkten "Fremdblick" ergeben sich neue Sichtweisen auf die aktuelle Strategieausarbeitung und gegebenenfalls auch innovative bisher unbekannte Lösungen.
Mikro-Consulting kann aufgrund seiner Flexibilität als eine Art Crowdsourcing verstanden werden, da mit niedrigem Budgeeinsatz eine relativ hohe Anzahl von unterschiedlichen Perspektiven eingeholt werden können und zu neuen oder gestärkten Ausrichtungen verbunden werden können.
Moderne Web-2.0 Technologien machen eine Koordinierung solche Mikro-Consulting Aktivitäten heutzutage möglich, und dies sogar über Ländergrenzen hinweg, da persönliche Treffen und Reiseaufwendungen stark eingeschränkt werden können.
Sicherlich spielt der Sicherheits und Verschwiegenheitsaspekt stets eine große Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte.
So ließen sich z.B. Unternehmensstrategien in RolePlayGames umschreiben, um nicht direkt als das bekannte Unternehmen in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Letzenendes gewinnen bei einem Mikro-Consulting alle Beteiligten:
- Unternehmen: geringerer Resourceneinsatz, gezielte Fokusierung, Fremdblick
- Consultant: geringe Reiseaufwendungen, vielseitige Sichtweisen, immer Neues
- Umwelt: Reduzierung der CO2-Belastung, da Reisereduzierung
- Gesellschaft: kundenorientierte Leistungen, durch vielfältige Perspektiven
Mikro-Consulting ist eine neue innovative Form, bei der Unternehmen für konkrete Fragestellungen Consulting-Leistungen in Form zeitlich begrenzter Leistungs- (Gesprächs-)pakete in Anspruch nehmen.
So kann z.B. ein Unternehmen, das für künftige Produktstrategie frische und unbekannte Aspekte in die Strategieausarbeitung holen möchte, stundenweise Consulting-Leistung hinzukaufen (sozusagen komplementär zu den eigenen Resourcen). Durch den direkten "Fremdblick" ergeben sich neue Sichtweisen auf die aktuelle Strategieausarbeitung und gegebenenfalls auch innovative bisher unbekannte Lösungen.
Mikro-Consulting kann aufgrund seiner Flexibilität als eine Art Crowdsourcing verstanden werden, da mit niedrigem Budgeeinsatz eine relativ hohe Anzahl von unterschiedlichen Perspektiven eingeholt werden können und zu neuen oder gestärkten Ausrichtungen verbunden werden können.
Moderne Web-2.0 Technologien machen eine Koordinierung solche Mikro-Consulting Aktivitäten heutzutage möglich, und dies sogar über Ländergrenzen hinweg, da persönliche Treffen und Reiseaufwendungen stark eingeschränkt werden können.
Sicherlich spielt der Sicherheits und Verschwiegenheitsaspekt stets eine große Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte.
So ließen sich z.B. Unternehmensstrategien in RolePlayGames umschreiben, um nicht direkt als das bekannte Unternehmen in der Öffentlichkeit aufzutreten.
Letzenendes gewinnen bei einem Mikro-Consulting alle Beteiligten:
- Unternehmen: geringerer Resourceneinsatz, gezielte Fokusierung, Fremdblick
- Consultant: geringe Reiseaufwendungen, vielseitige Sichtweisen, immer Neues
- Umwelt: Reduzierung der CO2-Belastung, da Reisereduzierung
- Gesellschaft: kundenorientierte Leistungen, durch vielfältige Perspektiven
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CrowdSourcing,
Deutsch,
MicroConsulting,
Mikro
Saturday, September 26, 2009
Google's Project 10ToThe100
One could think there are different independent streams of activities and your activity is merely connected to the rest. People would glance at your idea and think, "This is crazy. We never had that in the past. That won't work in our country or our business."You still believe in your dream and vision. You keep the creative tension despite you get "negative" feedback from your peers, potential investors and also your possible clients.
You in the meanwhile look for possible possibilities to make the dream reality.
A year goes past and you slightly have forgotten about reading the following from
Finnish friends:
Google 10 Years! Monkey Business Congratulates!
From there the idea of establishing Team Lea(r)ning Experience emerged.
Entering the businss plan competition FutureSAX in 2008 emerged into what is now called LockSchuppen (after having met RainerWasserfuhr during a XING networking event in March)
Labels:
CoWorking,
FutureSax,
Google,
LockSchuppen
Thursday, August 20, 2009
Cracks in present time leading into the future
While thinking about the past days and what -again- has happened, too many things going on and connected with each other, I stepped across an earlier posting written on PI Community. Even after eight months not much has changed yet and still the same applies to what I am seeing around me. I sometimes wonder whether why I see it and seem to be the only one (who articulates the thoughts):
"Good morning Otto (Scharmer),
Seems to be that this group has taken full grip of my energy:-)
Just came back from a Gottesdienst (mess) at the Frauenkirche (awesome:-)) and totally inspired to write down my first thoughts on your questions (as the topic is racing my mind actually for the last 19 years, after the wall came down between East and West Germany). The crisis of today we see all around is not so new to this part of the country and actually people over here cope quite good with that (they been through the same stage right after '89 when most factories in the so-called "Neuen Bundesländern" ("new states") had to close down).
What do you see going on in your environment?
A deep reluctance to change. Everybody is waiting for the "big guys" that can make the change happen. As I was looking for a job for a few months I got some personal experience on how people are treated by the unemployment agencies. They definitely don't care whether you are working at a place to your strengths:-( The only goal is to put you out of the list. They could be a real value creating institution, if .... Yes if a few essentials would be changed and the pure numbers goals would be eliminated. I have intervened already and proposed a cooperation with a newly set up Team Academy institution in Dresden to eliminate unemployment in Saxony and provide sustainable value to the region and its people.
It is really difficult to grasp the right people and the right time (like here in this group, from the blog I wouldn't have thought of that vivid action already taking off:-)) and I wonder whether who else has made similar experiences and stepped perhaps inside that kind of institutions to make the change start?
How does the global crisis of our time manifest in your context of work and life?
At least not negative. For me every problem bears great opportunities in it and the current crisis really offers lots of chances (oil crisis, climate change, urban planning, new social media use, etc.). The old organizations won't cope too long with the crisis and there is the possibility to make the change real ("Orbiting the Giant Hairball", by Gordon MacKenzie shows quite excellent how it can be done:-))
What is beginning and where?
Here in Dresden and the eastern parts of the country people get back their pride as they have been through this downturn right after the wall came down. They can cope with shortages (done that for 40 years during the GDR times).
To be honest they would be the "real" Toyota people - if one would let them go!
And: what are the things that we could do that would help us and others to move from here (the collapsing old system) to there (the emerging field of the future)? what should we do?
From a very personal perspective and inspired by the visit up to Team Academy, a visit to Genthin (where they close down the chemical plant of Henkel, which is some sort of regional identification) and the idea that has grown out of visits to the small suburb Hellerau, where similar ideas as here in the group emerged some 90 years ago and presently are brought up by Genius-Hellerau (guess I have do the English translation for them, in order that other people outside the German speaking compartment (as one would say in Agent-Based-Modeling coming from System Dynamics;-)) can also participate).
Coming back from Oman in April I told my former logistics professor at my former university in Dresden about the World Café in which the Forum was organized. He gave me the hint and the invitation to the folks in Hellerau. Ever since I have met very interesting people who are striving for the sustainable change in the region. Yet it is really difficult for them to see the change (under grassroot level won't be seen in the beginning and only the really visionaries will "see" that).
The process is ongoing, even though they have doubts that something to change would be possible in the established institutions in government, business and education.
Nevertheless I am working on setting up the Team Academy in Dresden, which I was directly inspired by Marigo (she is also member here) a couple of months ago. Since then I participate in a business plan start-up competition with the project. First round is over already and prizes will given end of January (let's see how the project got the interest of the jury).
I know of other Team Academy like initiatives around Europe and yet there could be stronger inter-group exchange, marketing, and learning.
So I am looking for supporters and if somebody is interested in the ideas behind it have a look at Team Lea(r)ning Experience Dresden
....thoughts must have held back and now they are out;-))
All the best you all and enjoy the coming days and a fresh start in 2009
Ralf"
Seems to be that this group has taken full grip of my energy:-)
Just came back from a Gottesdienst (mess) at the Frauenkirche (awesome:-)) and totally inspired to write down my first thoughts on your questions (as the topic is racing my mind actually for the last 19 years, after the wall came down between East and West Germany). The crisis of today we see all around is not so new to this part of the country and actually people over here cope quite good with that (they been through the same stage right after '89 when most factories in the so-called "Neuen Bundesländern" ("new states") had to close down).
What do you see going on in your environment?
A deep reluctance to change. Everybody is waiting for the "big guys" that can make the change happen. As I was looking for a job for a few months I got some personal experience on how people are treated by the unemployment agencies. They definitely don't care whether you are working at a place to your strengths:-( The only goal is to put you out of the list. They could be a real value creating institution, if .... Yes if a few essentials would be changed and the pure numbers goals would be eliminated. I have intervened already and proposed a cooperation with a newly set up Team Academy institution in Dresden to eliminate unemployment in Saxony and provide sustainable value to the region and its people.
It is really difficult to grasp the right people and the right time (like here in this group, from the blog I wouldn't have thought of that vivid action already taking off:-)) and I wonder whether who else has made similar experiences and stepped perhaps inside that kind of institutions to make the change start?
How does the global crisis of our time manifest in your context of work and life?
At least not negative. For me every problem bears great opportunities in it and the current crisis really offers lots of chances (oil crisis, climate change, urban planning, new social media use, etc.). The old organizations won't cope too long with the crisis and there is the possibility to make the change real ("Orbiting the Giant Hairball", by Gordon MacKenzie shows quite excellent how it can be done:-))
What is beginning and where?
Here in Dresden and the eastern parts of the country people get back their pride as they have been through this downturn right after the wall came down. They can cope with shortages (done that for 40 years during the GDR times).
To be honest they would be the "real" Toyota people - if one would let them go!
And: what are the things that we could do that would help us and others to move from here (the collapsing old system) to there (the emerging field of the future)? what should we do?
From a very personal perspective and inspired by the visit up to Team Academy, a visit to Genthin (where they close down the chemical plant of Henkel, which is some sort of regional identification) and the idea that has grown out of visits to the small suburb Hellerau, where similar ideas as here in the group emerged some 90 years ago and presently are brought up by Genius-Hellerau (guess I have do the English translation for them, in order that other people outside the German speaking compartment (as one would say in Agent-Based-Modeling coming from System Dynamics;-)) can also participate).
Coming back from Oman in April I told my former logistics professor at my former university in Dresden about the World Café in which the Forum was organized. He gave me the hint and the invitation to the folks in Hellerau. Ever since I have met very interesting people who are striving for the sustainable change in the region. Yet it is really difficult for them to see the change (under grassroot level won't be seen in the beginning and only the really visionaries will "see" that).
The process is ongoing, even though they have doubts that something to change would be possible in the established institutions in government, business and education.
Nevertheless I am working on setting up the Team Academy in Dresden, which I was directly inspired by Marigo (she is also member here) a couple of months ago. Since then I participate in a business plan start-up competition with the project. First round is over already and prizes will given end of January (let's see how the project got the interest of the jury).
I know of other Team Academy like initiatives around Europe and yet there could be stronger inter-group exchange, marketing, and learning.
So I am looking for supporters and if somebody is interested in the ideas behind it have a look at Team Lea(r)ning Experience Dresden
....thoughts must have held back and now they are out;-))
All the best you all and enjoy the coming days and a fresh start in 2009
Ralf"
Where are you coming from? Where are you going?
PS.: Written 24th of December 2008
Thursday, June 11, 2009
LockSchuppen - wie alles begann
Es war der 1. April 2009 als LockSchuppen in die offenen Weiten des Geschäftslebens startete (und es war kein Aprilscherz;-))ZukunftsLaboratorium2056 - PeerAcademy - CoWorkingSpace
..... was soll das? Wie lässt sich damit Geld verdienen (das ist ja wohl bekanntlich das, wonach wir streben, oder?)
Es war einmal .... so fangen Märchen an (und auch wahre Geschichten:-))
1999, ein junger Mann war in eine spannende Tätigkeit, dem Aufbau eines großen Industriekomplexes, integriert. Je tiefer er in die Prozesse eindrang desto mehr verschlangen diese ihn und er fühlte sich wohl wie ein Fisch im Wasser. Im Sommer desselben Jahres begannen die Vorbereitungen für die Installation des neuartigen Steuerungssystems, für das er federführend die Projektleitung vor Ort übernehmen sollte. Er fühlte sich gut und vor allem die Kooperation mit Partnern und das Aufspüren von künftigen Prozessvereinfachungen machten ihm mächtig Spaß!
Damals lernte er das erste Mal diese kleinen elektronischen Helfer, genannt PDA (damals noch Palm!), kennen. Ein Partner aus der Schweiz nutzte einen solchen, um Mitschriften von Besprechungen mittels Touchscreen und Stift in diesen einzugeben, abends mit einer Tastatur die Mitschriften zu ergänzen, an seine Assistentin über eine Handy-GPRS-Verbindung zu versenden und am nächsten Tag das fertige Protokoll zu haben.
Der junge Mann kam aus dem Staunen nicht heraus und hätte liebend gerne solch ein Gerät ebenfalls gehabt (damals kosteten diese noch 700,- DM!). Obwohl er der wichtigste Verbindungsmann auf dem Umschlagbahnhof war, konnte er seinen Chef nicht von der Sinnhaftigkeit eines solchen Gerätes überzeugen (Handys waren damals übrigens noch eher selten und überwiegend beruflich genutzt, das änderte sich über die Jahre).
.... er hatte fortan einen Traum: mit dem nächsten überschüssigen Geld wird ein Palm angeschafft (und das Arbeiten einfacher:-))
Es sollte noch eine Weile dauern. Bis dahin erlebte er auch noch wie er bei einem Besuch bei einem Geschäftspartner von diesem stolz lange Reihe von Zeitplanern gezeigt bekam. Sein Kommentar, "Sehen Sie Herr ...., das ist mein gesammeltes Wissen über die letzten 10 Jahre. Da ist alles drin, Besprechungsnotizen, Telefonnummern,... einfach alles. Ist das nicht phantastisch?"
Der junge Mann konnte nicht anders als nicken (innerlich dachte er, "Was ist denn das für eine Verschwendung? Da würde ich (und er wahrscheinlich auch) nie wieder was finden, geschweige denn jemand anderes! Ein Palm wäre da schon das Richtige")
..... es vergingen noch einige Monate, er wechselte die Firma und mit neuer Wohnung, neuem Arbeitgeber machte er Nägel mit Köpfen und legte sich einen Palm zu (ein Schnäppchen bei Saturn damals;-))
Von da an pflegte er Adressen, Mitschriften von Besprechungen, Notizen, Ideen, .... in dieses elektronische Wunderteil ein.
Zunächst änderte sich nicht viel in seinem Leben und auf Arbeit. Doch mit zunehmender Zeit fiel auch den Kollegen auf, dass er stets auf die drängenden Fragen flugs die Ansprechpartner parat hatte (dank Palm!). Man rief ihn nun auch an, um ihn um Rat zu fragen, wer denn für das eine oder andere Problem der richtige Ansprechpartner sein könne.
Die Namen in dem Palm nahmen zu und überschritten bald die 5.000er Grenze (Outlook im Büro spielte da schon lange nicht mehr, auch der IT-Support schickte inzwischen Kollegen zu ihm). Da der junge Mann bemerkte, dass langsam seine eigene Zeit immer knapper wurde (aufgrund der vielen Anfragen von Kollegen, die sein Wissen schätzten) suchte er nach Vereinfachung:
Ließe sich nicht das Wissen mit den anderen Kollegen teilen und -vielleicht- sogar ausweiten, indem man gegenseitig Ansprechpartner über das vernetzte PC-Netzwerk austauschte?
Hm, er sprach mit einigen Kollegen, die er gut kannte und von denen er wusste, dass sie neben seinen Kontakten auch eigene geschäftliche hatten. Man tauschte diese Daten über die Freischaltungsfunktion von Outlook aus und markierte (heute nennt man dies Taggen) mit entsprechenden Kennworten, um entsprechende Namen auch schnell finden zu können.
...und so begann 2001/2002 was man heute Web 2.0 nennt in einer Vorstufe (dem Datenaustausch zwischen Kollegen auf standardisierten Plattformen, wie Outlook und Palm-Geräten).
Nur hatte man nicht mit dem Widerstand einiger einflussreicher Personen gerechnet, deren Wissensmonopol sich zu verflüchtigen im Begriff war. Durch die Transparenz der Information innerhalb der Kollegenschaft, gab es kein Herrschaftswissen mehr (in der bekannten Form).
Wenn Macht sich auf Wissen begründet (das anderen nicht zur Verfügung steht), dann bedeutete diese beschriebene Veränderung eine tiefgreifende Angst, dieser Personen, die exklusives Wissen (früher) hatten.
Was passierte? Hunde beißen, wenn sie Angst haben (andere Tiere auch!). Bei Menschen sieht es etwas anders aus.
...und so kam es, dass die von oberster Stelle die Nutzung dieser Geräte argwöhnisch betrachtet wurde. Langsam wurde flächendeckend wieder Papier eingeführt und auch die Kollegen hatten keine elektronischen Helferlein, lediglich die Führungskräfte besaßen und nutzten diese, denn sie waren als Insignien der Macht frei zur Verfügung gestellt. Wissen wurde erneut exklusiv und wertvoll (für einige, um ihre Positionen auszubauen und zu verbessern). Dem Zuarbeiten zwischen den Kollegen und über Abteilungen hinweg machte diese Entscheidung selbstverständlich wie man sich denken konnte einen -dicken- Strich durch die Rechnung.
So kam es, dass der junge Mann zu neuen Ufern aufbrach, da er erkannte, dass dieses Unternehmen mit den kleinen versteckten und äußerst innovativen Nestern des Wissens sich weder mit seinen Idealen, dem einfacheren und gemeinschaftlichen Arbeiten und dem Lernen über Grenzen (innerhalb von Organisationen, geographisch und auch über Wissensgebiete) hinweg deckte noch die zukünftigen Chancen für die Organisation und deren Mitarbeiter eröffnete.......
.... und so kam es zu dem Unternehmen der Zukunft:
dem LockSchuppen
Labels:
Collaboration,
CoWorking,
Deutsch,
LockSchuppen,
LockStory
Sunday, May 31, 2009
Inspiration in Difficult Times
...what is on your horizon of dreams?
Wednesday, April 8, 2009
The Crazy Idea - Collective MindEyes

People often call me the "Crazy Guy" as I seem to mess around
lots of diverse and not connected (looking) fields.
Not too many ask me what is driving me, though;-(
If they would they would hear a short answer:
"Because I love to learn and connect the findings into co-create better solutions together with people"
It is fun to do it (learning:-)) and yet our education systems in the world don't
foster that curiousity and so the workplace doesn't as well.
People who have new ideas on how things could be resolved (in
a sustainable way) will -at least in the present system we are in-
always be on the edge as there ideas and spoken word seem too
crazy.
We should narrow the forces of creativity together and co-create
in working thoroughly together (across education, cultural and
language barriers).
What needs a city be to be your most beloved one to live and work in?
Mine is definitely Dresden and this is the place where in the
future to come creative and visionary minds find, work and live together.
There will be events coming soon, so keep yourself informed through
LockSchuppen in Action and dreaming of the FUTURE:-)
When are you coming to LockSchuppen?
Yours,
Ralf
PS.: What does your dream city location look like?
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