Showing posts with label Sachsen. Show all posts
Showing posts with label Sachsen. Show all posts

Tuesday, October 10, 2017

Industrie 4.0 und die Jungen Neugierigen

Am Freitag, den 6. Oktober 2017, machte der Global Manufacturing and Industrialization Summit (GMIS) auf seiner GMIS Roadshow, u.a. über New York City, Paris und Peking, bei GLOBALFOUNDRIES Fab1 im Dresdener Norden Station. Bereits einige Wochen zuvor war das Event nicht nur auf Facebook sondern auch über den offiziellen Twitteraccount GMISummit angekündigt worden (siehe links).

Worum geht es? Warum gerade in Dresden als erste und somit einzige Station in Deutschland auf der GMIS Roadshow, die bereits in New York City, Paris und Letztens in Peking Station machte?

https://gmisummit.com/thesummit/the-initiative/
GMIS wurde 2015 auf Initiative der Vereinigten Arabischen Emirate in Kooperation mit der UNIDO (United National Industrialization and Development Organization) sowie SIEMENS und GE gegründet. Im Frühjahr dieses Jahres fand der erste GMISummit in Abu Dhabi an der dortigen Universite Paris Sorbonne Abu Dhabi statt. Statt der erwarteten 1.500 Teilnehmer waren es rund 3.000 Teilnehmer aus allen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um zu erfahren und zu erörtern, wie die weltweite Fertigung (engl.: manufacturing) zukünftig aussehen könne bzw. gestaltet werden soll, um die Sustainable Development Goals der UN gemeinsam zu erreichen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind über den staatlichen Investmentfonds Mubadala, der Alleineigentümer des Chipproduktionswerkes GLOBALFOUNDRIES Fab1 (das größte seiner Art in Europa und mit ca. 3.500 MitarbeiterInnen aus 50 Nationen), seit Jahren intensiv mit dem Freistaat Sachsen verbunden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich begrüßte die ca. 50 Teilnehmer im Konferenzzentrum und betonte, nicht nur in seiner Funktion als Ministerpräsident sondern auch als Ingenieur, dass "... Sachsen als starker Wirtschaftsstandort und innovative Region in Europa steht dank vieler engagierter Unternehmer und kluger Köpfe mittendrin. ... Es ist uns gelungen, die gesamte Wertschöpfungskette von Forschung und Entwicklung bis zur Produktion im Freistaat zu etablieren. Und es sind gerade auch die kleinen und mittleren Unternehmen, die mit ihrer Tatkraft und ihrem Ideenreichtum zu diesem Erfolg beitragen."

Badr Al-Olama, GMIS
Badr Al-Olama, Head of GMIS und Head of Aerospace Business Unit - Mubadala Investment Company (Strata Manufacturing, zertifizierter Lieferant von Composite-Teilen für Boeing und Airbus), und spezieller Gast an diesem Morgen brachte es mit einem kurzen Fakt auf den Punkt. Der Börsenwert von Apple (ehemals "nur" ein IT-Unternehmen) stellt mit seinem Börsenwert die gesamten Gründungsunternehmen des GMIS (zu denen auch SIEMENS und GE zählen) in den Schatten. Die Wirtschaftslandkarte hat sich im vergangenen Jahrzehnt enorm gewandelt. Unternehmen wie Apple und Google sind inzwischen auch im Bereich von Robotics, autonomes Fahren und anderen (digital getriebenen) Industriefeldern tätig und zunehmend als Produzenten aktiv. "How do we make manufacturing aspirational?" ("Wie machen wir die Produktion anziehend?") - ein Satz von Badr Al-Olama, der die Intention des GMIS auf den Punkt bringt und zugleich aufzeigt, welche Herausforderungen bevorstehen.

Dass dies möglich ist, zeigten erfolgreiche Akteure aus dem sächsischen Mittelstand, wie die XENON Automatisierungstechnik GmbH mit Sitz in Dresden sowie der FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH, die beide mit mehreren hundert Mitarbeitern nicht nur Wertschöpfung in Sachsen, sondern auch global schaffen und dabei auch das Thema Digitalisierung aktiv umsetzen.

In einer hochkarätig besetzten Diskussion beleuchteten Vertreter von Fabmatics GmbH, SIEMENS AG Business Unit Factory Automation, Fraunhofer IWU sowie FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH unter Moderation von Dr. Gerd Teepe, Director Marketing for Europe, Globalfoundries die Auswirkungen der Digitalisierung auf die sächsische Wirtschaft, sowie deren Chancen und Herausforderungen.



https://twitter.com/UNIDO/status/916240750446292992
Die Relevanz der digitalen Transformation und die internationale Vernetzung innerhalb der Wertschöpfungskette für die sächsische Wirtschaft betonte Stanislaw Tillich nicht nur in seiner Funktion als Ministerpräsident des Freistaat Sachsen, sondern auch als Ingenieur, der an der TU Dresden seinen Abschluss machte. Die anschließende Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und der GMIS setzte ein weiteres Zeichen für eine künftige Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Noch sind es knappe zwei Jahre bis zum nächsten Global Manufacturing and Industrrialization Summit in Russland in Jekatarinenburg, #GMIS19. Hinreichend Zeit für sächsische Unternehmen der Fertigungsbranche, sich mit anderen lokalen Unternehmen zu vernetzen und darüber hinaus die vielfältigen Möglichkeiten der sächsischen Forschungslandschaft, angefangen von der E3 Forschungsfabrik in Chemnitz, dem Smart Systems Hub und dem DLR Institut für Softwaremethoden zur Produktvisualisierung, Zentrum für Additive Fertigung Dresden (AMCD) und anderen aktiv zu nutzen.

Kurzfazit in Form des bewährten #PresencingStatus (ein Standardprozess der Reflexion, der aus Theorie U bzw. dem MOOC #ulab hervorgangen ist):

  • Good - einwandfreies WLAN; Veranstalter (GMIS & Globalfoundries) selbst auf zahlreichen Social Media Kanälen aktiv während der Veranstaltung
  • Tricky - kurze Anmeldungsvorlaufzeit (nicht 100%iger Rückmeldeprozess); kein Laptop dabei (Tippen auf dem Smartphone eine langwierige Angelegenheit)
  • Learned - die Vereinigten Arabischen Emirate haben bereits (auch im Industriekontext, wie Mubadala) die traditionellen Kommunikationsmethoden exponentiell erweitert (Twitter, Instagram, Facebook, Youtube);
    "Wir sind noch viel zu langsam! Egal was sie machen, tun Sie es zweimal so schnell!" - Prof. Dr. Matthias Putz, Fraunhofer IWU
    "Win-Win-Situationen möglich machen!" - MP Stanislaw Tillich;
    "How many people here are born in the 80's here? And 90's I'd assuming nobody?" - Badr. Al-Olama in seinem Abschlussstatement (niemand im Publikum ist in den 80ern geboren, vier Teilnehmer in den 90ern);
    "We [UAE] always ask ourselves:'Why not?' Not, 'Why should things happen the way they are?'" - Badr Al-Olama 
  • Action - aufmerksam nach wertschöpfenden Möglichkeiten und Verbindungen Ausschau halten, die eine Win-Win-Situation für den Freistaat Sachsen und GMIS darstellen und möglich machen
Ausgewählte Berichte über die GMIS Roadshow in Dresden am 6. Oktober 2017:


Social Media:








Wednesday, August 17, 2016

Mindestlohn - überflüssig oder notwendig?

Am 28. Juli 2016 stellten Staatssekretär Stefan Brangs, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehrs (SMWA) und Prof. Dr. Lutz Bellmann, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ca. zwei Dutzend Fachpressevertretern den "Forschungsbericht - Mindestlohn: Längsschnittstudie für sächsische Betriebe" vor. Hintergrund waren die Auswirkungen, die die generelle Mindestlohneinführung zum 1.1.2015 auf die sächsische Wirtschaft seit dem hatte. Grundlage der Datenbasis ist das IAB-Betriebspanel,  das seit 1996 auch für die ostdeutschen Bundesländer erstellt wird und für den speziellen Forschungsbericht entsprechend erweitert worden war.
Prof. Dr. Lutz Bellmann (2.v.l.), Stefan Brangs (2.v.r.)
Das Kurzfazit von Prof. Dr. Lutz Bellmann lautete "Keine anderen Bundesländer sind so stark (vom Mindestlohn) betroffen (wie Sachsen)".

Bereits 2014 (vor der Einführung des generellen Mindestlohns von 8,50 €) wären bei einer Einführung des Mindestlohns zu diesem Zeit ca. 31% der sächsischen Betriebe davon betroffen gewesen, da sie mindestens einen Arbeiternehmer mit einem Stundenlohn unter dem geplanten Mindestlohn beschäftigten. Mit Einführung des Mindestlohns gaben 44% der Betriebe an, dass dies Auswirkungen auf ihr Lohngefüge (nicht nur die Arbeitsverhältnisse mit Stundenlöhnen mit weniger als 8,50 €, sondern auch entsprechende Höherstufungen anderer Stellen (Stichwort: Lohnspreizung), um das Lohngefüge innerhalb der Unterhmung ausgeglichen zu halten).

Wesentlich geringer fiel die Auswirkung auf die Anzahl der Beschäftigten aus, die mit 13% (2014) bzw. 16% (2015) angegeben wurde.

"Warum Sachsen so stark?", so Prof. Dr. Lutz Bellmann - eine Frage, die auf den ersten Blick nicht einfach zu beantworten ist. Bei genauerem Betrachten fallen mehrere Aspekte auf, die für Sachsen eine entscheidende Rolle spielen:
  • Trotz des in der volkswirtschaftlichen Theorie gelehrtem "freien Spiel der Marktkräfte" (Tarifvertragsparteien) von dem in Deutschland ausgegangen wird, liegt Sachsen mit einer durchschnittlichen Tarifbindungsquote von ca. 23% eine besondere Situation vor. Dies bedingt, dass Löhne und Gehälter individuell zwischen den Arbeiternehmern und Arbeitgebern ausgehandelt werden oder Haustarifverträge in geringem Maße zur Anwendung kommen.  Die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmerseite ist u.a. aufgrund der geringen Tarifbindung schwächer.
  • Sachsen war unmittelbar vor der Wiedervereinigung (und in den Jahrzehnten zuvor) industrielles Kernland mit einem umfassenden Kapitalstock (Unternehmen, Infrastruktur) und einer sehr gut ausgebildeten Arbeitnehmerschaft. Höhere Löhne zogen in den vergangenen Jahrzehnten in hohem Maße Fachkräfte in Richtung Westdeutschland ab. Eindrucksvoll war bei der Ansiedelung von BMW in Leipzig und für die Region vergleichsweise hohen Tariflöhnen (wenn auch auf ostdeutschen und somit niedrigerem Niveau als im Westen) zu erleben, wie ehemals "ausgewanderte" qualifizierte Fachkräfte wieder nach Sachsen zurückkehrten
  • Die "Randlage" Sachsens zu Polen und Tschechien bedingt unmittelbar eine Preiskonkurrenz, die sich für einheimische Unternehmen durch eine Tendenz zu niedrigeren Löhnen ergibt, und durch die geringe Tarifbindung noch verstärkt wird
  • Als weiterer Grund wird eine "geringere" Produktivität von ca. 70% gegenüber den westdeutschen Unternehmen für sächsische Unternehmen (als Grundlage hierfür wird u.a. die Umsatzproduktivität in Form von Umsatz pro Mitarbeiter angegeben (siehe IAB Betriebspanel 2015, S. 93) herangezogen - ob dies der tatsächlichen Produktivität ist bleibt zu hinterfragen
  • Zusätzlich, und das führte Prof. Dr. Lutz Bellmann kurz aus, ist die Exporttätigkeit von Unternehmen in engem Zusammenhang zu gezahlten Löhnen und Gehältern zu sehen. Exportorientierte Unternehmen zahlen in der Regel höhere Löhne als ausschließlich lokal und national tätige Unternehmen.
Trotz aller Negativszenarien vor Einführung des Mindestlohns von 8,50 € wie z.B. in der vom Freistaat Sachsen beauftragten Studie "Auswirkungen des geplanten Mindestlohns auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Sachsens Kreisen und kreisfreien Städten" des ifo Institut 2014 (siehe links) ist (zum gegenwärtigen Zeitpunkt) für Sachsen kein signifikanter Mindestlohneffekt auf den Anteil sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, geringfügig Beschäftigter und freier Mitarbeiter in Sachsen und Ostdeutschland zu verzeichnen.


Was zum Zeitpunkt der IAB Studie 2016 zu beobachten ist:
  • eine Erhöhung der Stundenlöhne oberhalb von 8,50 €
  • eine geringe Reduktion der Arbeitszeit (nicht signifikant zur Zeit)
  • höhere Absatzpreise
  • kein signifikanter mindestlohnbedingter Effekt auf die Beschäftigung in Sachsen.

Trotz der offensichtlich nicht signifikanten negativen Auswirkungen des Mindestllohns auf den sächsischen Arbeitsmarkt und die Wirtschaft blieben Fragen der Medienvertreter nicht aus, wie z.B. "Ist eine Differenzierung nach Kreisen und kreisfreien Städten bei den Zahlen möglich, um ein differenziertes Bild der Auswirkungen zu erhalten?". "Nach aktueller Datenlage nicht möglich", so Prof. Dr. Lutz Bellmann. Aus welchen Gründen eine (anonymisierte) Datenerfassung in relativer Echtzeit (z.B. monatlich) und differenziert nach Kreisen und kreisfreien Städten bislang nicht möglich ist, um eine höhere Transparenz und somit Durchlässigkeit des Arbeitsmarkt zu ermöglichen, bleibt eine der offenen Fragen, die die Vorstellung der Studie hinterließ. Zugleich machte es Mut, dass Digitalisierung mehr und mehr als Chance für Unternehmer, Unternehmen und Städte und Gemeinden und Bürgerinnen und Bürger erkannt wird.

Auch die Auswirkungen der Digitalisierung für die sächsische Wirtschaft wurden hinterfragt. Neben neuen digital getriebenen Geschäftsmodellen (wobei diese sehr differenziert in den unterschiedlichen Branchen zu sehen ist) werden auch innerbetriebliche Produktions- und vor allem Kommunikationsprozesse durch Digitalisierung nicht nur vereinfacht sondern wertschöpfend erweitert werden können. Um dies zu gewährleisten braucht es engagierte und angemessen bezahlte Arbeitnehmer. Der Mindestlohn kann, auch wenn er vorübergehend die Gesetze des Marktes durchbricht, als untere Ebene verstanden werden, um Arbeit und Beschäftigung in Sachsen zu entwickeln, die ein Leben in allen Regionen des Freistaates auskömmlich machen. 

Der PresencingStatus (Kurzreflexion entstanden aus dem Presencing Institute, das zur Zeit zum wiederholten Male den kostenfreien MOOC U.Lab - Transforming Business, Society and Self anbietet) für das Thema Mindestlohn in Sachsen:
  • GOOD - Mindestlohn (ca. 1.400 € monatlich bei einer Vollzeitstelle) stellt eine "Sittlichkeitsgrenze" (Staatssekretär Stefan Brangs) dar; Ausgangslage, um bei sächsischen Unternehmen "Innovationsdruck", Internationalisierung und Skalierung der Geschäftstätigkeit unter Zuhilfenahme von Digitalisierung zu ermöglichen; Vorbereitung auf den Zeitpunkt 2020 (Auslaufen von Solidarpakt II und Rückgang ESF/EFRE-Förderung durch EU); besonders niedrigqualifierte ArbeitnehmerInnen durch Mindestlohn "verdrängt"
  • TRICKY - Mindestlohn von zahlreichen Akteuren als Eingriff in die Tarifautonomie und unternehmerische Entscheidung gesehen; Ad-Hoc-Reaktionen der Unternehmen (Stundenreduktion, keine Neueinstellung); "Lohnspreizung" kritisch gesehen
  • LEARNED - lediglich 23% der sächsischen Unternehmen unterliegen der Tarifbindung (stark abgenommen seit Mitte der 90er Jahre); Löhne und Gehälter in Deutschland  intransparent (außerhalb von Tarifverträgen)
  •  ACTION - Vermitteln des Nutzens von Digitalisierung (Prozesse innerhalb von Unternehmen, insbesondere zu Kommunikation; Nutzung für Außendarstellung, dass man im Internet gefunden wird); Entwickeln und Umsetzung neuer digitaler Geschäftsmodelle (zusätzlich zu den vorhandenen) für sächsische Unternehmen, die nicht im Technologie- und Hightech-Bereich zu finden sind (z.B. Tourismus, lokale Manufakturen, Spezialgerätehersteller)
Wie lässt sich der Mindestlohn als "Startbahn" für einen zukünftigen ökonomisch und gesellschaftlich prosperierenden Freistaat Sachsen nutzen (insbesondere,da Sachsen mit 2020 aus der bisherigen Förderung durch die EU und Beendigung des Solidarpakt II heruasfällt)? - eine Frage, die alle Akteure im Freistaat in der einen oder anderen Art beschäftigt.

Weiterführende Informationen inklusive der Studie sind der Medieninformation des SMWA hier zu entnehmen (im PDF-Format mit direktem Link auf den Forschungsbericht des IAB).

SMWA auf Twitter von der Fachpressekonferenz "Mindestlohn in Sachsen"



Thursday, June 16, 2016

smartKMU - nach Darmstadt nun in Sachsen

Gestern fanden sich rund 300 interessierte Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung zur 2. Ausgabe der Veranstaltung "smarter_mittelstand" (#smartKMU lautet der offizielle Hashtag auf Twitter) in der Börse Dresden ein.

Die Börse Dresden, Teil des ehemaligen von Stadtbaumeister Hans Erlwein konzipierten und gebauten Städtischen Vieh- und Schlachthof (Dresden), war der perfekte Ort am Rande der Stadt, der Tradition und Zukunft zusammenbrachte und neue Sichtweisen eröffnete.

Convent, der Eventveranstalter der ZEIT Verlagsgruppe, hatte für freies WLAN, eine Event-App ((iOS und Android), den (bereits erwähnten) Hashtag, sowie mit einem inspirierendem Veranstaltungsprogramm dafür gesorgt, dass Teilnehmer und Teilnehmerinnen über das Thema Digitalisierung miteinander ins Gespräch kommen und so manche Anregung für die eigene Organisation aus den Vorträgen und Workshops mitnehmen konnten.

Wie bereits bei #zeitsmashing im Februar in Hamburg, als DIE ZEIT ihr 70-jähriges Bestehen feierte, gab es derart viele Impulse, dass das 1-on-1 Gespräch zwar nach wie vor die vorherrschende Kommunikationsform war. Doch wie lässt sich der Wissensaustausch, -aufbau und Kompetenzausweitung auf die digitale Ebene erweitern? Eine Frage, die auch mich nicht "kalt" ließ, denn persönliche Gespräche, 1-Finger-Smartphone Bedienung und eventuell noch Verknüpfung von Themen stellten auch mich unter Stress.

Eröffnungsplenum mit Stefan Brangs (re) vom SMWA
Was bleibt ist, dass das Thema auch in Sachsen am wachsen ist. Oft wird Digitalisierung bereits auch in kleineren Unternehmen umgesetzt, ob in der Produktion oder im Vertrieb. Doch die Möglichkeiten, wie mit vorhandenen Ressourcen, Mitarbeiterkreativität, Zukunftsmöglichkeiten und Innovationen über die traditionellen Geschäftsfelder hinaus gesteigert werden können für den eigenen Unternehmenserfolg und letztlich für die Gesellschaft und den Einzelnen sind noch bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Auf die folgenden Veranstaltungen von "smarter_mittelstand" (demnächst in Karlsruhe) darf man gespannt sein und sollte sie auch aus Sachsen mit "wachem Auge" digital verfolgen.

Ein kurzes Fazit des gestrigen Tages anhand von vier kurzen Fragen (AKA #PresencingStatus):
  • Good? Digitalisierung als Thema, das vielfältige Anknüpfungspunkt ergibt; vom Geschäftsführer bis zum Studenten, Startup und Privatier war; lokaler Mittelstnad aus Sachsen nahm den Weg nach Dresden auf sich; eingebettet in eine Vielzahl von Konferenzen zu vergleichen Themen in dieser Woche in Dresden 
  • Tricky? Hashtag war zwar bekannt gemacht (Print und Online Medien), doch fehlte z.B. eine Twitterwall (um den Anwesenden zu zeigen, was sich in digitalen Gesprächen tat) und ein Hinweis zwischen den Sessions auf den Hashtag #smartKMU (auf der Leinwand
  • Learned? Nutzung von digitalen Medien (App, Twitter, etc.) ist teilweise schwieriger zu erreichen als im maschinell geprägten Produktionsprozess; die stark fragmentierte mittelständisch geprägte Wirtschaft Sachsens hat alle Chancen einer Digitalisierung ihrer Wertschöpfungskette auf ihrer Seite (besonders aufgrund ihrer Unternehmensgröße, kreativen Mitarbeiterschaft und oft ländlich geprägter Standorte
  • Action? Ein schneller Nachbericht, was hiermit geschehen ist

Monday, May 30, 2016

SachsenIndustrie40 - Sachsen stellt sich auf - ein Nachbericht und Ausblick

Mit der Aussage - Arbeitskräfte sind bei Effizienzsteigerung und ohne Wachstum nicht zu halten – ist die Konferenz „Industrie 4.0 – Sachsen stellt sich auf“ in der letzten Märzwoche in Dresden zu Ende gegangen. Ohne Digitalisierung und sich daraus ergebende neue und skalierbare Geschäftsmodelle wird die sächsische Wirtschaft nicht in der Weltspitze bleiben können - so die allgemeine Stimmungslage.

In seinem Eröffnungsvortrag hatte Ministerpräsident Stanislaw Tillich zunächst betont, dass die Voraussetzungen für die Zukunft der sächsischen Wirtschaft gegenwärtig nicht besser sein könnten.  Die hervorragende Wissenschafts- und Hochschullandschaft sowie die industriellen Voraussetzungen liegen in Sachsen umfassend vor. Zugleich hat er die anwesenden sächsischen Unternehmer ausdrücklich aufgefordert, sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen und Vernetzungen über die traditionellen Branchengrenzen hinweg aufzubauen, um im internationalen Wettbewerb ganz vorne mitspielen zu können. In diesem Kontext wies er darauf hin, dass "die Geschwindigkeit in China auch nicht vor neuen Technologien und deren Umsetzung Halt machen wird“.

Für die rund 400 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stellten sich Fragen wie „Wie kann den mittelständischen Unternehmen in Sachsen die digitale Transformation gelingen?“ oder „Wie wird Unternehmen geholfen, sich auf die Transformation in Richtung Industrie 4.0 vorzubereiten?“ Auf diese und andere Fragen haben Impulsvorträge und moderierte Workshops mögliche und machbare Zukunftspfade aufgezeigt. Darüberhinaus hat es zahlreiche Anregungen gegeben, aktuell sich ergebende wirtschaftliche und soziale Herausforderungen und gesetzliche Gegegebenheiten (wie z.B. Tarifverträge, Datenschutz, Cyber Security) entsprechend abzustimmen und weiter zu entwickel und so die positive Entwicklung auch im Kontext der Zukunft der Arbeit (gleichnamiger Titel von Prof. Jutta Rump beim Arbeitnehmerempfang des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 28.04.2016 in Dresden) zu fördern.

Dr. Henning Kagermann, Präsident acatech GmbH
Henning Kagermann, ehemaliger SAP Vorstand und Leiter der acatech, betonte in seinem Eingangsvortrag, „Es liegt nicht an der Analyse in Deutschland, sondern an der Umsetzung!“. Diese Einschätzung zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tag. Insbesondere im Kontext der kleinteiligen und oft nicht tarifgebundenen sächsischen Wirtschaft ergeben sich besondere Herausforderungen für die digitale Transformation in Sachsen. Die sächsischen Unternehmen sind zwar weltweit bekannt für ihre Maschinenbau- und Ingenieurexpertise, die digitale Transformation ihrer Wertschöpfungskette jedoch stellt für die einzelnen Unternehmen eine weitaus größere Herausforderung dar, als dies für Großunternehmen mit entsprechenden Ressourcen der Fall ist.

Während seines Vortrags betonte der Präsident der Fraunhofer Gesellschaft, Reimund Neugebauer die Wichtigkeit der schnellen Datenübertragung bei immer komplexeren Produktionsprozessen, die in Richtung "Losgröße 1" zielen. Dass "Losgröße 1" nicht nur ein theoretisches Ziel ist zeigen mittelständische Industrieindustrieunternehmen aus Sachsen wie z.B. die KAMA GmbH mit ihren Lösungen für kleine Losgrößen im digitalen Druck- und Verpackungsbereich zur Zeit auf der drupa2016.

Fraunhofer Präsident Reimund
Neugebauer zu 5G (neuer Mobilfunk-
standard)
Dass die umfassende Digitalisierung noch (immer) nicht im allgemeinen Leben ankommen ist trotz TDSL und 5G (das 5G Lab Germany erforscht an der TU Dresden hierzu Technologien und Anwendungsszenarien) zeigt die laufende Initiative „Sachsen Digital“. Dies war vom SMWA angestoßen worden, um landesweit, auch in den ländlichen Räumen, schnelle Breitbandverbindungen zu ermöglichen. Einer der Gründe hierfür ist, dass die großen bekannten Telekommunikationsanbieter aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte die bisherigen Geschäftsmodelle (braucht es an dieser Stelle neue?) nicht profitabel umgesetzt sehen und so mit einem Netzausbau zögern. Frei verfügbares WLAN während Konferenzen ist ebenfalls noch kein Standard, doch künftig ein entscheidender Pluspunkt für Konferenzen, um die Vernetzung von Teilnehmern, Branchen, Clustern noch einfacher und schneller zu ermöglichen, sowie den Wissensaustausch in Echtzeit über verschiedene Räume, Themen und Branchen fließen zu lassen.

Alles in allem hat es sich bei #SachsenIndustrie40 um eine gelungene Veranstaltung gehandelt, die gezeigt hat, dass das Thema Industrie 4.0 angekommen ist und Sachsen der Zukunft und den digitalen Herausforderungen mutig und entschlossen gegenüber steht bzw. stehen.

Autoren:
Angela Incampo und Ralf Lippold


Weiterführende Links:


Ausblick auf kommende Veranstaltungen mit Industrie 4.0 - Bezug:




Friday, March 11, 2016

ITB2016 - What has Saxony to offer?

Over the span of five days, March 9 - March 13, 2016, the world meets in Berlin during the 50th International Tourism Trade Show Berlin (Internationale Tourismusbörse Berlin or ITB at short) at the trade fair area around the famous Funkturm near the former race track AVUS.

March, still a rather cold month in Germany, and yet the best opportunity to experience the world at large, from Israel to Hiddensee, from the Netherlands to Saxony - spanning across all possible destinations. Besides strolling around the vast area, the focus was during yesterday's visit to ITB as HTxA - HighTech x Agency on Saxony, and its vibrations within the global "tourism orchestra".

In Hall 11.2 (not far from one of the main entrances North entrance, close to ZOB) the three East German states, Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia collaborated along with the focus on being "Cultural Heart of Germany".


The motto of this year's invitation to the global tourism community by the Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) at ITB is titled "Saxony - Feel the spirit of nature! Sachsen - Spüre die Natur!" - and this is what you experience when entering the hall, which is compared to some other halls (which often have large windows and high ceilings) rather cosy and is reframing with installations and a huge video screen being somewhere in the Saxony Switzerland. Of course, is not everything Saxony has to offer, and other parts of the state surprise with industrial and cultural heritage. The most prominent may be the Gewandhaus Orchestra Leipzig, Saxon State Opera Semperoper Dresden or the famous Porcelain Manufacture Meissen (April 22.-23. 2016 there is the upcoming Open Day Bellevue Arts Museum in Washington State).
where you can get a personal feeling what it means to handcraft the pieces of art in porcelain; currently the co-created artwork "Forbidden Fruit" by Chris Anteman who attended the ArtCampus at Meissen® can be seen at the

As Saxony, besides being a central part of the reformation and culture in general mainly driven by far looking monarchs like August the Strong, always had a strong focus on technology (not just today as the centre for semiconductors and microelectronics, namely "Silicon Saxony") and at various places, you can combine the outdoor activities with having deeper looks into the past of such as Chemnitz with its Saxon Industrial Museum. Radeberg (just a mere 30 min train ride from Dresden and at the north-eastern part of the Dresden Heath) where not only beer has a long tradition but also a new exhibition on its industrial and innovation legacy at Schloss Klippenstein (article in the Sächsische Zeitung [German]).

At the second day of the ITB The Saxonz, a Saxon breakdance group that has also done some projects in the past with dancers of the Semperoper Ballett, has won a prize with its clip "Life is a dance". The video not only is stating the beauty of the nature that can be encountered in the countryside all around Saxony in often quite diverse forms but also the spirit of doing sports in many variations.

"Life is a dance" by Sebastian Linda 


Are you getting curious about Saxony and whether considering visiting this unique state in the south-eastern part of Germany?

Check out the website of the Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (which offers information in over a dozen languages, and is also present on Facebook) and don't hesitate to ask on specifics - there are lots to explore in Saxony, not just a short visit to the big cities, and you definitely need some days (eventually weeks).

.... and some finalizing thoughts here the #PresencingStatus on yesterday's visit to ITB and the appearance of Saxony:

  • Good - dense, interactive, and diverse representation of Saxony, quite centrally located
  • Tricky - as masses rise over the day, the flow through the hall can become a "bottleneck"; literally too much to see (as always)
  • Learned - digital is rising (power plugs a nightmare at the whole area of ITB); using hashtags like #Sachsen #Saxony in connection with #ITB2016 has quite some potential to raise global awareness of what Saxony has to offer
  • Action - not stopping to share what Saxony has to offer as lately done during the MOOC #ScalingUp with an international team; not to forget various exhibitions around Camelia Japonica in Saxony (Kamelie at Schloss Pillnitz; Deutsche Kamelienschau at Landschloss Zuschendorf) 




Tuesday, May 14, 2013

Saxony - A True Global (Emerging) Attractor


Saxony establishes itself as an immigration country - best saldo since 1995

Saxon State Minister for Economic Affairs, Labour and Traffic, Sven Morlok, presented on 2013-04-25 during a press talk at GLOBALFOUNDRIES Fab 1 the most recent developments of the immigration status (from inner Germany, and abroad) towards Saxony. The meeting also took the chance to gratulate Mr. and Mrs. Trepte a couple with Saxon origins that relocated to Saxony, after working three years in Schleswig-Holstein and in 2012 both relocating to Saxony, and working at GLOBALFOUNDRIES Fab 1 now.

The positive overall message that emerged from this morning on the edge of Dresden is that Saxony attracted more people in 2012 (triple the number of 2011) to move into Saxony than Saxons moving out of the state. This is especially valuable in times of the developments of overall workforce (in the tradional sense employment) due to aging demographics.

As the presented data (presentation, in German) showed the strongest inflow of people into Saxony had been from outside German. This indicates the rising awareness of the attractiveness of the region in the world on the one hand, especially in the hightech arena. On the other hand other economic dynamics in the Southern parts of the European Community, and Eastern Europe fall into place.

The cities Dresden, Leipzig, and Chemnitz which have drawn in the most incoming people, and their saldo is mostly positive, are thriving economically. Quite different is the situation on the edges of the Free State of Saxony such as the Ore Mountains, or the Lausitz region that still face a braindrain even though their industries are at high levels of quality.

Several questions by other press members in the round at the end of the presentation made clear that a deeper distinction of the returning people (presently a large number of incoming people is due to students starting their studies at of Saxony's universities), and the intentions of them may lead to further insights on acting towards future labour incentives in Saxony.

Concerning the question on the overall impact of the significantly lower transfer payments by European Community, and the finish of the Solidarpakt II in 2019 State Minister Sven Morlok drew attention to the newest report by ifo Dresden from 2012. He also mentioned that the impact on BIP (Brutto Inland Product) due to this development will be between -0.5% and -1% for Saxony (as stated by a recent research study by ifo-Institute Dresden, ifo Dresden berichtet, from page 21 on, in German)

This drew out another question on whether a specified model of an X PRIZE for job creation as proposed by  Peter Diamandis in the Huffington Post could be put to action in Saxony to not only create jobs, but also draw interest towards Saxony on global scale. At the same time enabling local companies, and uprising startups to generate future economic, wealth, social, eduction, and business innovations that once were famous for Saxony.

Saxony clearly has advantages in comparison to other regions in Germany, even though being on the edge, and only more recently capturing rising global interest. GLOBALFOUNDRIES and other internationally active, and connected players give a more than positive sign on which to build on in the coming future.

May the region further strive, and take the chance of diminishing public funding streaming into Saxony as the driver for lasting economic wealth creation across all disciplines, and levels of business.

Ralf Lippold

Friday, July 29, 2011

No Vacation for Innovators

Even though the summer has caught everybody - relaxing life in the city, politicians on holidays, everybody awaiting the next big things to happen after the summer pause - something is happening in the "small" city of Dresden. [size compared with its bigger "sister cities" in the Silicon Valley]

Quelle: http://fotura.com
In the midst of Neustadt, at a small café, Café Combo, new ideas are bred on how Dresden will become the next attractive hotspot (which it BTW already is) known to the world outside of Saxony and Germany. The two "crazy guys" are well under way, and have gathered quite a remarkable crowd from all across the globe around them to make that happen. It seems like in the Asterix stories, all economic innovation is doomed by state funding and large corporations, yet there are small pockets of innovative and creative folks in the City of Dresden who stand up and go another way - towards collective cooperation and bringing the power of social networks back from the Web down to the cobblestoned streets of good old Dresden.

Due to an U.S. embassy report in 2008 "In 2007, this number [US American tourists in Saxony] increased to 57,958 (as part of groups of 9 or more) who stayed a total of 140,424 nights" (by U.S. Consulate General Leipzig. November 2008). Similar numbers are probably to be taken into  account for numerous other countries where people due to the shiny glare of Berlin and Prague are not yet aware of the beauty of Dresden.

How on earth can one explore the hidden beauty of Dresden apart from its obvious and most impressive museums, opera house (Semperoper) in just a few days? Even after 18 years of being part of the City I find every day new unseen surprises, such as DRESDENconcept, SLUB, The Heide (the park-like green outskirts spreading from Neustadt up North), or many other small spots of interest.

To attract curious visitors to not only come to Dresden yet to co-create the future of this awesome place with remarkable citizens, is what #InnoBay is about.

What can you help to make this dream become true? Ranging from connecting with the right people, visiting the city, meeting with Dresdener (tonight, 29th of August, at 7pm there is a TweetUp at MAX Altstadt am Postplatz - you are heartily invited to come along), to sponsoring the trip to Silicon Valley and make the first German screening of Transcendent Man in Dresden to become true. Check out our InnoBay group on Facebook

WE NEED YOUR HELP TO MAKE IT HAPPEN TOGETHER

Saturday, January 16, 2010

Gourmettreff der Designszene Sachsen im GrassiMuseum

For native English speakers, please go to end of posting to find link to translation!

Der Staatspreis ist kaum vorbei und das neue Jahr hat gerade erst angefangen, da gehen die sächsischen Designer schon in die nächste Runde. Am 21. Januar gibt es in Leipzig mit dem Tag des Designs einen voll gepackten Jahresauftakt um 2010 zu einem spannenden und erfolgreichen Jahr für die Designszene werden zu lassen.

Und damit die Szene endlich mal etwas stärker zusammen findet, wirken hier die Staatspreisausrichter von SUB design ebenso mit wie das Team hinter den Designers' Open, die undsonstso Veranstalter, der designserver sachsen und natürlich das GRASSI Museum als Hausherrin. Wir alle freuen uns auf ein buntes, gesprächiges und konstruktives Miteinander.

Programmatisch geht's los mit der Machbarkeitsstudie für ein Designquartier im Leipziger Westen. Dabei gibt es auch Input dazu, wie anderswo erfolgreiche Arbeit von Designzentren und -Initiativen gemacht wird.

Weiter geht es mit ausgewähltem Kommunikationsdesign moderiert von Prof. Rayan Abdullah und von dort zu Customized Innovation einem Vortrag von Dr. Johann Füller HYVE.

Undsonstso präsentiert wie fast schon gewohnt cooles und ehrliches aus den Tiefen der Kreativszene passend zum Tag des Design diesmal unter dem Motto "How To". Sprechen werden die Leipziger Protagonisten Tim Klinger zum HOW TO magazin dem Magazin zum mitmachen und Bernhard Schipper darüber, wie man Unordnung in einer 3D Firma stiftet.

Dann ist es noch lange nicht zu Ende denn auch das Industriedesign kommt noch zu seinem Recht. Auch prägen die Lokalmatadoren Bernd Schröder, Chef von SCHRÖDER DESIGN; Alexander Jahn vom Farbmodul und Katrin Köstler das Bild. Den Abschluss bildet zurückgekehrt zu sächsischen Ursprüngen gleichzeitig international beschlagen Prof. Lutz Fügener mit Transportationdesign Visionen.

Und damit dann noch Raum zum Essen, Amüsieren und Reden bleibt, gibt es Musik, Mode und natürlich die Ausstellung der Arbeiten von Preisträgern und Nominierten des Sächsischen Staatspreises für Design.

Das komplette Programm findet ihr unter http://www.design-in-sachsen.de/tag_des_designs_leipzig.html

(mit freundlicher Erlaubnis von www.technischesdesign.org)

For an English version (Thanks to GoogleTranslate:-)) of the invitation text see here.