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Saturday, December 29, 2018

Rückblick und Ausschau auf das Jahr 2019

Fast genau auf den Tag genau vor zehn Jahren, genauer gesagt am 23. Dezember 2008, kehrte ich nach Dresden zurück. Doch warum?

Das Jahr 2008 war nicht nur weltgeschichtlich wegen der globalen Finanzkrise ein für uns alle einschneidendes Jahr. Für mich war es zugleich der Verlust eines über fast ein halbes Jahrzehnt geschätzten Arbeitsortes, der meine inneren Stärken erst richtig zur Geltung gebracht hatte. Während dieser Zeit erfuhr ich von einer Teilnehmerin auf der Internationalen System Dynamics Konferenz im Sommer 2006 in den Niederlanden, dass ich ein sogenannter "Boundary Spanner" sei. Mir war der Begriff gänzlich unbekannt bis zu diesem Zeitpunkt und doch fühlte ich mich umgehend beschrieben als jemand, der es versteht, zwischen unterschiedlichen Kulturen (auch innerhalb einer Organisation) zu kommunizieren, Menschen miteinander in Beziehung zu bringen und als "menschlicher Katalysator" bei Problemlöseprozessen zu agieren. 

Während des Jahres 2008 war ich auf mehreren internationalen Workshops und Konferenzen und erzählte einem meiner Mentoren, einem Hochschulprofessor, in Dresden davon. Als ich das Format World Café erwähnte, empfahl er mir, mich mit der Initiative "Genius Hellerau" in Verbindung zu setzen, die von einem alten Nachbarn aus Münchner Zeiten von ihm organisiert wurde. So kam es, dass ich mich eines Nachmittags am 13. Juni 2008 im Gebäudeensemble Hellerau zum 3. Hellerauer Kreis (UPDATE: die Website ist im Jahr 2019 eingestellt worden) einfand.

Den 4. Hellerauer Kreis besuchte ich gemeinsam mit einem Vertreter der finnischen Managementhochschule Team Academy am 12. September 2008. In Finnland hatte ich erst einige Wochen zuvor persönlich diese Hochschule erlebt. Ich war fasziniert von der Tatsache, was angesichts einer drohenden Wirtschaftskrise. Zum Zeitpunkt der Gründung von Team Academy Anfang der 90er Jahre befand sich Finnland und insbesondere die waldreiche Region um Jyväskylä in Mittelfinnland in einer starken Rezension. Ein findiger Hochschuldozent der dortigen Hochschule für Technik und Wirtschaft (den hiesigen HTWs vergleichbar) hatte die pfiffige Idee, StudentInnen live am realen Objekt (AKA einer eigenen von einem Team geführten Firma) wirtschaftsrelevante Studieninhalte vermitteln zu lassen.

Das Konzept und auch die bereits gemachten persönlichen Kontakte sowie der im Winter 2009 folgende einwöchige Workshopaufenthalt in Finnland ließen den Plan reifen, etwas Vergleichbares im vom Aufbruch trotz der sich andeutenden Wirtschaftskrise gezeichneten Dresden ebenfalls auf die Beine zu stellen. Ein Konzept beim Businessplan Wettbewerb von futureSAX mit dem Namen "Team Lea(r)ning Experience" (der Name setzt sich zusammen aus:  Teams, die Erfahrungen (experiences) unter dem Framework Lean, d.h. Mehrwert schaffen in kürzerer Zeit bzw. geringerem Ressourcenaufwand) war schnell gefunden.

Doch etwas machte mich schon damals stutzig. In einem der Workshops, die von futureSAX veranstaltet wurden, einige Teilnehmer hatten ambitionierte Projektideen vorgestellt, die oft jedoch erst in der Kombination mit anderen Ideen nachhaltige Geschäftsideen machen konnten, kam die Aussage des Workshopleiters an alle im Raum unvermittelt, "Wenn Sie keine Million Euros vor Augen haben, dann sollten Sie gar nicht erst anfangen, Ihre Idee umzusetzen!"

Angesichts der Geschichte Helleraus gut ein Jahrhundert zuvor hatte ich Hoffnung, dass sich an diesem Ort fasnzinerend Neues in kurzer Zeit entwickeln würde. So machte ich mich am 12. Dezember 2008 auf den Weg nach Hellerau zum 4. Hellerauer Kreis. Dort stellte ich die Idee von "Team Lear(ning) Experience" vor und war guter Dinge. Tage später machte ich alles für einen Umzug nach Dresden klar, um die Vision an dem Ort, der für mich (bis zu diesem Zeitpunkt) für Innovation und schnelle Umsetzung neuer Ideen stand, in die Tat umzusetzen.

Womit ich damals nicht rechnen konnte, Veränderungen politischer Natur, deutsche Reglementierungen und deren strikte Auslegung sowie Zurückhaltung von Personen und Organisationen angesichts der aufkommenden Unsicherheit, sich auf Neues jeglicher Art einzulassen.

Warum ich auch nach zehn Jahren die Hoffnung nie aufgegeben habe kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Dass die Vision, die aus der Tätigkeit während des Hochwassers in Dresden als Operativer Leiter der Hochwasserhilfe und meiner anschließenden Arbeit beim Werksaufbau des BMW Werk Leipzig lebt und wächst, oft an nicht gedachten Stellen, ist sicher. Gespräche in Stadt und Land mit Personen des öffentlichen Lebens, Wissenschaftlern und Unternehmern zeigen, dass etwas Großes, oft erst mit den kleinen Dingen und Erfolgen, möglich ist. 

Der MOOC "u.lab - Leading From the Emerging Future", den das Presencing Institute zusammen mit der Online-Lern-Plattform edX seit 2015 jährlich zwischen September und Dezember durchführt, hat einen gehörigen Teil dazu beigetragen. Nicht nur, dass es inzwischen eine Gruppe von Interessierten von Theorie U bzw. u.lab in Dresden gibt (ulabsaxony DresdenULabHub), auch die internationalen Verbindungen zu anderen Teilnehmern gab immer wieder positive Impulse.

Auch und besonders in Sachsen - LASST ES UNS GEMEINSAM REALITÄT WERDEN! Die Anfänge lassen sich überall erkennen, wenn man aufmerksam und achtsam schaut, und das im ganzen Freistaat Sachsen.

Allen, die dies lesen wünsche ich von Herzen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg in allen Lebensbereichen

Euer Ralf


PS.: Wie vergleichbare Gedanken im Kontext einer kleinen Stadt in Mittelsachsen aussehen, davon kann man sich in Augustusburg, einer kleinen Stadt südöstlich von Chemnitz, überzeugen. Seit Januar 2017 gab es drei persönliche Besuche dort in unterschiedlichen Kontexten. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Dinge sich dort entwickeln. Wie immer sind es auch hier Personen, die das möglich machen vom Bürgermeister bis hin zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern.





Tuesday, December 18, 2012

Recognizing the Power of Pull



The Power of Pull - John Hagel III in interview by Braden Kelley

... some would even call this the essence of 'lean thinking'. Thanks go to my dear friend Inma (based in Sevilla, Spain), and most of all to John Hagel who shares the same passion: THE POWER OF PULL

Sunday, September 16, 2012

Apollo Et Hyacinthus - Minimalismus ist Kunst

Oper in Dresden - das hat einen traditionsreichen und weltbekannten Namen: Semperoper

Doch halt! Da ist noch etwas anderes, noch im Off-Space, Unbekanntes, ganz frisch im Werden, etwas, das es zu entdecken lohnt: szene12.

http://szene12.tumblr.com/
"szene12 ist ein Verein von jungen Opernmachern. Unser Ziel: unbekannte Werke des Musiktheaters neu entdecken - egal ob Uraufführung, Neuadaption oder Wiederentdeckung ..." wie aus der Broschüre für die Kulturpatenschaft zu entnehmen ist.

Am vergangenen Donnerstag, zeitgleich mit der Premiere von Hans-Werner Henzes "Wir erreichen den Fluss / We have reached the river" an der Semperoper, ging Apollo Et Hyacinthus am Labortheater der Hochschule für Bildende Künste Dresden HfBK an den Start. Das Team um Regisseur Toni Burghard Friedrich, der in Wien u.a. Opernregie studiert, hat etwas Faszinierendes gezaubert, das die Suche nach dem "verwunschenen" #Labortheater hinter dem Hochschulparkteich mehr als lohnte.

Apollo Et Hyacinthus, die erste Oper des jungen Mozart, die dieser mit nur 11 (!) Jahren nach einem Libretto des Benediktinerpaters und Philosophieprofessors Rufinus Widl vertonte, hat für volles Haus gesorgt (trotz der "Konkurrenz" an der Semperoper), sowie für Szenen- und tosenden Abschlussapplaus.

Was war das Besondere dieses Abends? Warum es sich lohnt szene12 auch in Zukunft in den persönlichen "Kunstbesuchsplan" aufzunehmen?

Hierzu an dieser Stelle wieder die als PresencingStatus bekannten vier Fragen, die Wege in die Zukunft öffnen:

  • Good: mit minimalen technischen Mitteln und Staffage wurde ein Frühwerk Mozarts zum "Leben erweckt"; neben dem Regisseur Toni Burghard Friedrich wird es sich lohnen den Werdegang der SängerInnen Marie Hänsel (Melia, Sopran), Jean-Max Lattemann (Apollo, Countertenor) sowie Meinhard Möbius (Zephyrus, Bariton) genauer zu verfolgen (!),
  • Tricky: das Labortheater liegt etwas versteckt, doch wer es einmal gefunden hat möchte öfter kommen,
  • Learned: entscheidend sind die sängerischen und schauspielerischen Fähigkeiten, die im Vordergrund stehen; wieder einmal zeigte sich, dass requisitorischer Minimalismus den Wahrnehmungsfokus auf Stimmen, Musik und kleine Veränderungen auf Bühne und Leinwand (hier besonders die "wachsenden" Hyacinthen) lenkt; Dresden strotzt vor interessanten Spielstätten für die Kunst (mit immer wieder überraschenden Einblicken); Bloggen aus und über die Semperoper führte zur Information zur Veranstaltung über Facebook,
  • Next Action: die mutigen Opernmacher aus Dresden weiterhin aktiv medial begleiten, denn wie von Toni Burghard Friedrich bereits zu erfahren wird schon an der nächsten Aufführung (diesmal in Wien) gefeilt.
Alles in allem nicht nur ein wunderbarer und lohnender Abend, auch Inspiration für all diejenigen, die große Träume im Kopf haben - hier wurde wieder davon bravurös in Szene gesetzt.

PS.: Weitere Presseberichte zur Produktion sind auf Presseschau zu finden.


Wednesday, August 22, 2012

The Best Way to Create a Future of Abundance is to Create it Yourself

Heute wurde in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden (man bezeichnet bekanntlich diese Region als Silicon Saxony, ob ihrer ungebrochenen Innovationskraft) ein Innovationsprogramm der Bundesregierung vorgestellt. Genauer gesagt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wie auf den Seiten von Unternehmen Region zu erfahren ist.

Der "Oiger", AKA Heiko Weckbrodt, berichtete bereits auf seinem Blog darüber. Details waren im Vorfeld bis heute morgen nicht zu erfahren auch nicht über die Pressekonferenz, noch wo sie genau stattfand.

Foto: Angela Incampo
Erreicht es wirklich die Creative Class, die kreativen Köpfe, die in Sachsen teilweise das Unmögliche möglich machen, wenn diese nicht bereits bestehenden Forschungsclustern, Universitäten oder universitätsnahen Institutionen angehören?

Wie können 500 Millionen Euro die Neuen Bundesländern zu nachhaltig prächtig blühenden Landschaften gestalten, und dabei anderen europäischen Volkswirtschaften wie Griechenland helfen?

Ein tieferer Blick in das Programm Zwanzig20 bringt ein wenig mehr Aufschluss über den Weg der Zielerreichung (Welches ist das Ziel? Wie erfolgt die Messung des Erfolges?) und Mindestanforderungen:

  • eine unabhängige Jury (Wer?) bewertet die eingereichten Konzepte
  • Kompetenz, Finanzkraft, Organisations-, Management-, Kooperations- und Leistungsfähigkeit, um das adressierte Problem gemeinsam lösen zu können (Wie können sich über Social Networks und Web Tools agierende Partner für Förderung qualifizieren?)
  • mindestens ein Partner in Westdeutschland (Kann auch einer/ mehrere Partner im Ausland sein?)
  • eine ausgearbeitete, technische, organisatorische und ökonomische Roadmap (Wie wird eine Initiative berücksichtig, die sich in schnellen iterativen Schritten dem Ziel anhand des Lean Startup und Lean Thinking ähnlich wie Toyota nähert?)
Abschließend der visionäre und doch nicht abwegige Wunsch, dieses Programm mit der X PRIZE Foundation von Peter H. Diamandis zu verknüpfen, um den Mitteldeutschland Jobs X PRIZE ins Leben zu rufen und lean zu starten, sowie exponentiell zu beschleunigen wie es Ray Kurzweil auf dem 4. Dresdner Zukunftsforum eindrucksvoll beschrieb.


Wednesday, March 14, 2012

GLOBALFOUNDRIES edging towards 20nm

Dresden, 2012-03-13 #DATE12

Mojy Chian, Senior Vice President Design Enablement at GLOBALFOUNDRIES, and Antun Domic, Senior Vice President and General Manager of synopsys gave a short press conference on the sideline of the ongoing DATE12 (Design, Automation & Test in Europe) this evening for a multinational press audience.

The main topic was the past and ongoing cooperation between the two companies, especially the  implementation of the forthcoming 20nm-technology, to be expected roughly coming to mass production around 2014, as Mr. Chian mentioned. He also mentioned, that cycles of new technologies roughly being in a 4-year-frame, with CPU producers being the earliest and most demanding customers, next to following mobile application producers. In order to get the ramp up smooth and in accelerated pace, once the technology is set for mass production the cooperation with chip designers, and testing facilities such as synopsys are essential. From the technology information given by the customer the design phase (including testing) is the most relevant part in the value chain, before manufacturing in large scale can begin.

Presently roughly 500 engineers work at GLOBALFOUNDRIES -scattered all around the three plants in Malta, USA, Dresden, Germany, to Singapore, and other facilities around the Globe- using remote work environments using the virtual collaboration tools the Web provides (and in which often chips from GLOBALFOUNDRIES can be found). The aim is, as Mr. Chian and Mr. Domic stressed to work on more and more standardized information technology formats, in order to make automated design, and testing easier. "As there are 1.001, no 1 Mio + 1 things to be in place", Mojy Chian mentioned, and almost made the room laugh, "it is crucial to work to together early on in the process."

EUVL tool, Lawrence Livermore
National Laboratory
(Wikipedia)
During the hour there came up the question on whether the EUV (Extreme ultraviolet lithography), which opens future chances, yet brings along quite some challenges that are not easy to overcome in short time, so it will not be applied for the forthcoming 20nm-technology, as Mr. Chian pointed out. He also stressed, that in context of the ongoing collaboration with synopsys "the amount of creativity what has been applied has been incredible", and there will be routes to be found that will tackle the upcoming challenges.

What we all could take from that hour is that chip design & manufacturing clearly define a next level in collaborative iterative learning, as ramping up of new production nears, and GLOBALFOUNDRIES and synopsys could very well be new role models in the context of "Lean Thinking".


Sunday, March 27, 2011

Dresden - Stadt des Barock? Doch mehr?

Läuft man als Tourist durch den relevanten Quadratkilometer mag man das Gefühl bekommen, dass es so sei. Auch Einheimische lenken oft ihren Blick auf die herrlichen Baudenkmäler. Die Spitze des "proverbial" Eisbergs - da ist mehr verborgen als man erwarten mag.

Bild: Semperoper
Die Semperoper war heute morgen Schauplatz eines Splitt-Screen: in der Semperoper spielte Rudolf Buchbinder gemeinsam mit der Staatskapelle Dresden den letzten Teil des Beethoven Sonatenzyklus und nebenan in der kleinen, doch umso feineren Semper2 gab's die Einführungsmatinee zur anstehenden "Die Krönung der Poppea" Premiere.

Mich hatte es in die "Kleine" verschlagen. Heute war es wirklich wie ins Wohnzimmer von guten Freunden kommen. Zwei Stuhlreihen jeweils an drei Außenwänden ließen mächtig Platz auf der Bühne und Raum für Überraschungen. Sophie Becker, Dramaturgin der Produktion, führte grandios durch die Hintergründe der 1643 (so ganz klar ist das Entstehungsdatum nicht) entstandenen Barockoper.

Die bereits bei der vergangenen Einführungsmatinee zu Rusalka erlebten Vanessa Goikoetxea und Georg Zeppenfeld waren wieder live mit Ausschnitten zu erleben. Doch damit nicht genug. Vanessa Goikoetxea und Timothy Oliver (übrigens auch noch in "Entführung aus dem Serail" zu erleben) ließen es zum Abschluss krachen - doch lassen Sie sich selbst überraschen, wenn es ab 02. April 2011 heißt "Die Krönung der Poppea".

Trotz des "hohen Alters" ist diese Oper angesichts der gegenwärtigen Welt- und politischen Umstände (auch vor Ort) tagesaktueller denn je. Mit einem freien Blick, und dem Willen die Dinge um einen herum einmal anders zu sehen und zu hinterfragen, ergeben sich neue Denkbahnen.

Lassen Sie uns "auf den Flügeln der anderen" (aus "Theorie U - Von der Zukunft her führen" von Otto Scharmer) mitnehmen und die Welt neu sehen und entdecken!
  • Good: Hintergründe zu Poppea-Entstehung, Großteil der zu sehenden Protagonisten in Action zu erleben, neue Bestuhlung (!), 
  • Tricky: eindeutig zu kurz (wie so oft, wenn etwas richtig gut ist), anschließendes Publikumgespräch (hier könnten noch spannende Gespräche mit den Mitgliedern des Ensembles, der Regisseure, Bühnenbildner, etc. und dem kommenden Publikum entstehen)
  • Learned: ... immer wieder überraschen lassen, von dem was kommt [nix fix planen - mein Lebensmotto! Die Überraschung findet einen sowieso]
  • Action: .. mal schauen, ob's mit 4. Rang für Premiere klappt
PS.: ... so überraschend, wie der Morgen anfing ging es weiter. Kaum aus dem Semper2 - Kubus auf dem Theaterplatz, klingelt es und eine gute Freundin begrüßt mich (sie war in Buchbinder quasi nebenan gewesen), wir plaudern und dann gehe ich noch auf einen Kaffee ins Residenzschloss (zum Reflektieren und Runterkommen - der Kopf rotiert nach solchen Veranstaltungen stets, zu viele Verbindungen zur Realität, die sich auftun), nach dem Kaffee denke ich "wen ich wohl noch so auf dem Weg nach Hause treffen werde?". Und schon stolpere ich in weitere "Semperoper-Gesichter", mit denen sich gute Gespräche zu Bertold Brecht (V-Effekt), Sagmeister (Just another book ...; i.V.m. Jonathan Meese, Friedrich Nietzsche und Bühnenbild zu Dionysos), Frank Arnold (Von den Besten lernen), und noch so vieles mehr. Doch dazu sollten wir uns später etwas länger treffen.

>>> FAZIT: lass' Dich überraschen indem Du ein Event besuchst (= "Miniplan") und sich den Rest entwickeln lässt!

Friday, December 24, 2010

Go Slow to See Far and Close - Merry Xmas and a Good Time

Over the past week some amazing things have happened in my life. What I never thought to become true, bringing the idea of TeamAcademy to Dresden has been called upon me from quite a different place in Germany ("Thanks a lot for the phone call on Friday last week!"). As many of you know I do quite an amazing lot of things ranging from becoming an opera enthusiast, harnessing my helping capabilities for individuals and organizations (which is not always easy admit), being active restlessly in different social networks ("When does he work when he jumping around everywhere and nowhere?" - that is one question I get again and again, friends, clients, even people I just know via the web), connecting people when I see the potential of them working/ talking together for the greater good, .... and countless more. It sometimes disturbes people what I do, as it seems just too much for others.

Should we therefor stop to being ourselves?

Everybody has his or her very special super powers. Mine have evolved actively over the course of many years. It has become networking across boundaries (bringing people together for good who would never know about each other), multitaskingly "swimming" in different ponds of knowledge (that on the surface from what you see, read, and experience in your life seemingly are un-connected).

It all boils down to create an environment where people can thrive to what they really are. ViktorFrankl, survivor of the Holocaust, who's name I read in OttoScharmer's book "Theory U - Leading from the Future as it Emerges." with a short inspiring speech.

How to get there? Can I do it, and how should I get to put my inner strengths joyfully at work?

Take the "Minimalist Workday" as my present for the coming future.

There are ways to master the art of time, and the best way to do that is to become a hunter. A hunter spots opportunities and greets them ... this, above all else is the winning strategy for working less.

Wednesday, September 29, 2010

Offene Worte - und große Dankbarkeit :-)

via Mail an einem Septembertag 2007 (lange bevor die Idee des LockSchuppen geboren war) und doch zeitlos:

"Hallo Ralf,

ich komme einfach nicht dazu, etwas jetzt schön zu formulieren, aber damit du überhaupt eine Rückmeldung bekommst, hier auf die schnelle meine Sicht der Dinge zu deinen Stärken.
  • Du kannst dich auf Leute einstellen und versuchst, ihre Sicht der Dinge zu verstehen (allerdings nur dann, wenn dich diese Person auch ernst nimmt, hast du das Gefühl nicht, verliert sich deine Mühe schnell (aber das ist sicherlich auch ein Stück weit bei jedem Menschen so ;o)).
  • Du bist schnell begeisterungsfähig und bei einem neu erkannten Thema wenig bremsbar…
  • Du bist wie ein Forscher auf der Suche nach dem eigentlichen Problem, keine Spur bleibt bei dir unentdeckt.
  • Du rennst auch gegen hohe Mauern an und gibst nicht so schnell auf, auch wenn es unbequem wird.
  • Du versuchst immer wieder und machst es auch täglich, Menschen mit den gleichen „Problemen“, Sachverhalten oder Ideen zusammenzubringen, um Synergieeffekte zu erzielen.
  • Du bist meistens gut gelaunt.

…und mein Kopf ist jetzt gerade auf einmal leer. Wenn mir noch etwas einfällt, melde ich mich noch mal oder wenn du für den ein oder anderen Punkt ggf. noch ein Beispiel hilfreich wäre, melde dich einfach noch mal bei mir. Ggf. schaffen wir es ja mal zu einem Kaffee."

DANKE :-)

Sunday, September 12, 2010

Time is Money! - Heading towards the right race?

by wouterduijndam
It's all about the right speed for the appropriate context - often going slow in the pre-race results in winning the race!

Haven't you heard "time is money!" by your boss or the executive board meeting, when there had been a proposal to improve operations or certain business processes?

Often from the manager's perspective this is meant in the sense, of not "wasting" money through conversations or dialogue dealing with the problem at hand.

How have you learned best in the past to deal with obstacles or constraints in your life? Certainly mostly without time pressure. We took the paths of learning that fitted our personal experience and accumulated knowledge. To do that we needed TIME. 

Where and in which context could a manager allow himself to let the use of a bit of extra time (within the set time frame available) to find better solutions for pressing problems today?

Best area will be a process within the organization that is most troubling but rather not having relevant direct impact on the organization's outcome. Do the small experiment with an outreaching impact on the wealth of the organization.

Let an outsider, or by-stander have a deeper look at your business (at best a customer will be also involved) to advice you. Done in a lean thinking way, doing an insightful deep 2-hours conversation could already be really helpful to open up opportunity alleys of the future.

What do you think, would that be worth for your organization?

Friday, August 20, 2010

Language - the bottom line to understand each other

Hello everybody,

Today while having a meeting at IBM, a colleague asked me about a cup of coffee. I said, "Sure! Please with lots of milks". Two minutes later he has come back with a cup filled up to the edge and a pot of milk. In my mind I thought, "Shoot, that was a mixup of two different mental models that were outspoken and understood despite the same words crossed the air".

So even though you name the same thing or process others not necessarily see or understand exactly the same.

The same is true the other way round. I got "The Power of PULL" just two days ago, reading heavily into it.  It doesn't really talk about Lean Thinking, and yet I feel it in every single line while reading it.

Wouldn't be the ultimate Lean Thinking approach to connect all the approaches that are in practice that focus on similar (or same) principles of Lean Thinking? In general it's about people, knowledge sharing and growing, transparency in order to improve the whole (a holistic view).

What comes to your mind?

Tuesday, February 9, 2010

Samuel Smiles - an unnoticed Scottish philosopher

Progress, of the best kind, is comparatively slow. Great results cannot be achieved at once; and we must be satisfied to advance in life as we walk, step by step.


Samuel Smiles 
(c) Wikipedia
... an interesting quote and don't you remember some of your most successful achievements? How long did it take? How many nay-sayers were standing in the way to success? How thick the walls of resistance have been?
There must be something in your heart that pushed forward your actions -step by step- towards the vision you had set in mind. 


It is YOU who is building the road to success !!


PS.: Interested in learning more about the ultimate knowledge source of the early Toyota then read here (especially Self Help) for free.

Sunday, October 25, 2009

Lean Thinking - is it really alien?

In a recent post on Twitter I asked why people mislike "lean".

It seems that often in life only the lean tools are applied without explaining the principles behind it.

So the question is what mental model is leading people into thinking that "Lean is Alien"?

Tuesday, October 21, 2008

Funky Business Workshop

A couple of weeks ago -in preparation for a Lean Learning Conference- I asked members of the group on "Lean Thinking" (in German I have to admit;-) the following question:

What has been your most awesome workshop experience?

Guess what? No answer (almost).

Aren't people having fun at workshops at all and even don't think about having such in order to learn something useful?

Monkey Business could make a difference and so do we.

Working on the change around us - as we have it in our hands to change it:-)

Cheers and welcome to Leipzig

Ralf




Saturday, September 27, 2008

Web 2.0 and no way to produce HTML?

Thinking over the possibilities to write a newsletter in an pretty large and professional internet business network with links to certain threads or websites as one is forced to write in HTML.

I don't have a clue on how to program in HTML and moderate a group on how to make processes and tasks easier (the name is "Lean Thinking") - how do I get the thrill on track?

It needed a few days and a not yet -after three days- responded to request to the support of the provider of the mentioned network that has given my brain a kick this morning.

Use BLOGGER (where you blog on good and innovative thinking), write your newsletter text in the posting tool, switch to HTML once I have completed the text (including links!), copy that to the other website's input tool, and off you go:-))

Doesn't that sound crazy, innovative and low-cost (in every means!)?

Thanks to BLOGGER and refusing of the support to answer my request this has led to this flawless solution:-)

Cheers,

Ralf

Tuesday, July 1, 2008

Caux Round Table - wonder what this is?

Hello,

a few weeks ago while getting an email from a dear friend from Australia he mentioned that he is giving a talk at the Caux Round Table after finishing his holidays of about three weeks in Europe.

Somehow the name "CAUX ROUND TABLE" struck my head and I remembered that I must have heard and read about earlier this year, not quite sure in which context. Some short searching in my recently bought books (Real Lean by Bob Emiliani) and the postings at the Lean Thinking group brought positive outcome.

I had read about the Caux Round Table earlier!

What has struck me is the fact that someone from Australia is coming up to Europe to give a talk there and on the other hand this initiative is pretty unknown (to my personal experience) and not spoken about in Europe or Germany.

The interesting main point of the Caux Round Table Principles for Business (1994):

"Introduction

The Caux Round Table believes that the world business community should play an important role in improving economic and social conditions. As a statement of aspirations, this document aims to express a world standard against which business behavior can e measured. We seek to begin a process that identifies shared values, reconciles differing values, and thereby develops a shared perspective on business behavior acceptable and honored by all.

These principles are rooted in two basic ethical ideals: kyosei and human dignity. The Japanese concept of kyosei means living and working together for the common good enabling cooperation and mutual prosperity to coexist with healthy and fair competition. "Human dignity" refers to the sacredness or value of each person as an end, not simply as a mean to the fulfillment of others' purposes or even majority prescription..."

The focus definitely lies on the people side that business leaders so often underestimate in their local turfs.

How can we get started to achieve what we truly want? (and that is definitely not more money in the pocket alone - either for organizations or people in general).

If it doesn't make sense to you yet please state so while commenting on it.

Cheers,

Ralf

Wednesday, June 25, 2008

Lean Thinking - what is the connection with sustainability?

Talking to a friend in Denmark earlier tonight we ended up on the question, "Lean Thinking - what is the connection with sustainability?"

To be honest this question is spinning in my head for about four months when I was driving home from an interview in Lichtenstein and while talking to my interview partner in the car back to the railway station to catch my train back home on the day of the interview. 

What does "LEAN" really mean? Doesn't it mean reducing the in processes inherent existing waste (also called MUDA -to use a technical lean term;-)) in order to fulfill customer needs (reasonable priced product delivering all customer needs) and also to save money for the company in order to improve the competitiveness of other companies on the market?

Is that all there is? Really?

Does the company live on its own and has all the necessary resources to turn them into customer demanded products/ services? I guess that not the way it is in this world. Through a chain of suppliers, the materials come naturally from somewhere on our world (mostly originating from natural places, like ore for the making of steel, forests for the making of paper). 

My question: Reducing the use of raw material (such as ore or wood) doesn't have an impact on the overall world resources balance, does it?

(Most companies act on that assumption, as they are not "thinking lean" and waste a lot of material forcing the customer to pay for their short sightedness).

Wouldn't it be possible to embed this resource saving into present day accounting even going into the public necessity?

Just a little out-of -the-box thinking about current ways of making money by organizations and how they could be changed in the future;-))

Best

Ralf

PS.: The above applies of course to any organizational structure around the world!