Wednesday, September 10, 2014

Wissenschaftscampus 2014 - Sprungbrett für Frauen in der Wissenschaft



Wer eines der MINT-Fächer studiert, jenseits des 4. Fachsemesters, dem weiblichen Forschungsnach-wuchs angehört und öfters neugierig Schwarze Bretter nach Neuem abscannt dürfte schon im ver-gangenen Jahr über das neue Format Wissenschaftscampus „gestolpert“ sein, das die Fraunhofer Gesellschaft in 2013 initiiert hat.

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1. Iteration aus dem Design Thinking Workshop


Ist es doch seit Langem (leider) ein Fakt, dass sich weibliche Führungskräfte und Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen (sei es als Gruppenleiterinnen, Professorinnen oder sonstigen gehobenen wissen-schaftlich-technischen Positionen) im Vergleich zur Anzahl der Studentinnen vor allem in Deutschland in deutlich zu geringer Zahl wieder finden (Quelle: Femtech)).

Um dem Abhilfe zu schaffen hat die Fraunhofer Gesellschaft 2013 das Programm Wissenschaftscampus aufgelegt. An wechselnden Fraunhofer-Standorten werden während der Dauer von 4 Tagen den Teilnehmerinnen Workshops, Besuche bei Fraunhofer Instituten (67 Fraunhofer Institute in 7 Verbünden existieren zur Zeit) und Einblicke in Universitäten ermöglicht, die es für sie einfacher machen, die relevanten „Karriere-Steine“ im Lebensweg besser vorbereitet erklimmen zu können.

Am 18. August 2014 startete am Fraunhofer IPMS in der Nähe des Flughafen Dresdens der #Wissenschaftscampus2014 (so lautet auch der durchgängige Hashtag, nicht nur auf Twitter der wahrscheinlich in Kürze auch von Teilnehmerinnen genutzt oder gelesen wird, denn eine Anmeldung ist für Twitter nicht erforderlich, wenn es lediglich um das Lesen geht, u.U. ergeben sich jedoch interessante Querverbindungen und Impulse, die über Social Media einfach verknüpft wieder auffindbar und durch eigenes Wissen angereichert werden können). Knapp 50 Teilnehmerinnen aus allen Teilen der Republik von Aachen über Braunschweig, Karlsruhe, München bis an den östlichsten Rand, Zittau fanden den Weg nach Dresden, um sich auf das „Experiment“ einzulassen. Montags stand neben der Einführung in die kommenden Tage ein teamfindungsorientiertes Geocaching mit lokalen Experten statt, um sich dann am frühen Nachmittag im Festsaal des Rektorats der TU Dresden für die nächsten Vorträge einzufinden. Das Wetter spielte in diesem August nicht sonderlich sommerlich mit, so dass die Abendveranstaltung am City Beach mit Beachvolleyball zu einer besonderen  Herausforderung werden sollte.

Tag 2 am Dienstag war als Fachtag angelegt, bei dem die Teilnehmerinnen entsprechend ihrer Interessen an Vorträgen und Gesprächen bei verschiedenen Fraunhofer Instituten sowie an der TU Dresden teilnehmen konnten. Erstaunlich hoch war die Resonanz zum Gespräch zur wissenschaftlichen Karriere mit Vertreterinnen der TU Dresden. Dort war fast die Hälfte der Teilnehmerinnen zugegen. Drei Wissenschaftlerinnen, davon eine Professorin, Juniorprofessorin und Gruppenleiterin in einem außeruniversitären Institut, erzählten von ihren nicht immer gradlinigen Lebensgeschichten, die sie manchmal doch sehr überraschend dorthin brachten wo sie heute stehen. Drei Tips standen im Vordergrund in Bezug auf eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere, die nicht nur für Frauen von Interesse sind:

- neugierig sein
- Auslandsaufenthalte während des Studiums
- Networking (z.B. Forschungsgruppen, Konferenzen)

Ein Zitat in diesem Zusammenhang, das im Übrigen für alle Karrieren gilt, die nicht immer geradlinig verlaufen: „Wenn man nicht blind durch’s Leben geht tun sich stets andere Möglichkeiten auf“.

Nach dem Fachtag stand ein gemütlicher Abend zu einer Weingutführung und –verkostung an, so dass auch hier die Kultur nicht zu kurz kam.

Mit Tag 3 und 4 standen die sogenannten Managementtage auf dem Programm. Von Design Thinking zu Workshops zu Selbstbehauptung im Beruf, Vernetzung in Erfolgsteams und Projektmanagement sowie Coaching und Karriereabend standen vielfältige Möglichkeiten der Teilnahme für die Teilnehmerinnen zur Verfügung.

Dass ein anfängliches „unangenehmes“ Kribbeln im Magen durchaus in positive Energie (einschließlich grandioser Ergebnisse, die so gar nicht zu erwarten waren) ließ sich für alle Beteiligten am ersten Design Thinking Workshop am Mittwoch feststellen. Dankbarerweise war ich nicht nur „stiller Beobachter“ sondern vollständig als Teammitglied integriert worden (Ganz herzlichen Dank für Euer Vertrauen!) und Teil des Prozesses geworden.  Nach kurzer Einführung in Design Thinking, die von Hasso Plattner gegründete d.school in Potsam und dem ersten Kernenlernen verschiedener Kreativitätstechniken, hieß es für alle Prototypen basteln („Prototyping is thinking with your hands“ – David Kelley, Gründer der Design-Agentur IDEO). Was dabei herauskam lässt sich u.a. einige Zeilen weiter oben sehen - es ist davon auszugehen, dass in Kürze Aufnahmen der endgültigen Prototypen veröffentlicht werden.

Wer in Freiburg/Brsg. Anfang Oktober beim #Wissenschaftscampus2014 dabei sein wird, kann sich schon ein Bild davon machen, was einen erwartet. 

Die vier Tage im Rückblick betrachtet sind es vier Fragen, auf die es (oft überraschende) Antworten gab (#PresencingStatus, nach einem Design Thinking MOOC im vergangenen Jahr):

Good - Durchführung des Wissenschaftscampus als Sprungbrett für Frauen in der Wissenschaft (die noch immer von Männern insbesondere in den technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen dominiert ist); einen großen Dank an an Michael Vogel, den „geistigen Vater“ dieser Initiative; Neugier der Teilnehmerinnen, sich auf etwas einzulassen, dessen Ergebnis zu Beginn der Woche sicherlich nicht allen klar war; Möglichkeit aus den Veranstaltungen live über Social Media zu berichten

Tricky – Vielzahl an Veranstaltungen an räumlich getrennten Orten bedingte eine Auswahl; als männlicher „Vertreter“ in einer reiner Frauenveranstaltung nicht immer einfach, anfängliche Skepsis der Teilnehmerinnen

Learned – das Zusammenbringen von Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, Herkunft und Interessen bereichert stets, Entscheidungsprozesse von Frauen in Teams scheinen ruhiger (bei Design Thinking) und gemeinschaftlich getragen zu sein, als dies oft in männerdominierten Gruppen der Fall ist; Teamveranstaltungen wie das Geocaching bilden die Grundlage Vertrauen zwischen sich unbekannten Menschen aufzubauen; Social Media Tools (z.B. Twitter, Facebook) sind im Wissenschaftsbereich bisher in geringem Maße genutzt (hier gibt es keine zu beobachtenden Unterschiede zu den männlichen Kollegen); Kunst und Wissenschaften sind enger miteinander verflochten als wir oft denken (wenn Künstlerinnen zu Chemikerinnen werden, oder Pharmazeutinnen zu Opernsängerinnen), man muss ihnen die Chance lassen, beides zu ergründen und dann mit ihrer inneren Passion den Weg in die Zukunft eröffnen

Action – den Wissenschaftscampus 2014 weiterhin verfolgen und die Entwicklung dieses Formats beobachten; eigene Erfahrungen teilen, die ich während des Wissenschaftscampus 2014 in Dresden mitgenommen habe (z.B. http://www.creativeconfidence.com/ (neues Buch von David & Tom Kelley), http://www.dresden-ipp.de/ an der TU Dresden, http://de.slideshare.net/harriken/the-brown-book-of-design-thinking-lean-coursebook-ed (Jose Berengueres), http://www.lindau-nobel.org/ (Lindau Nobel Laureate Meetings) die zeitgleich in Lindau am Bodensee stattfanden)

Tuesday, July 29, 2014

OL - was ist denn das?

Vor fast 30 Jahren hörte ich das erste Mal von OL (Orientierungslauf). In meiner Banklehreklasse war eine Orientierungsläuferin, die regelmäßig zu nationalen und internationalen Wettkämpfen fuhr. Was für mich ausschließlich bislang in der Natur stattfand gab es im vergangenen Sommer während der 26th International Cartographic Conference in Dresden eine Veranstaltung in OL, jedoch nun für den städtischen Bereich.

Vor gut einem Jahr hatte ich in einem Vorbericht zur 26th International Cartographic Conference zu Kartographie und ihrer relevanten Funktion für zahlreiche Bereiche des Lebens berichtet. Dass der Sport Orientierungslauf (international: orienteering) eine derart enge Verbindung zu Kartographie und digitalen Technologien hat war nicht bewusst - bis vor wenigen Wochen die #WOC2014 (World Orienteering Championships 2014 im Trentino, Italien stattfanden).

Der Sport, "eine Geländelaufsportart bei der in der Umgebung mehrere Kontrollpunkte mit Hilfe von Karte und Kompass angelaufen werden" (aus @OL_Germany), wird überwiegend als Einzeldisziplin im Gelände (auch innerhalb von Stadtlandschaften immer stärker) durchgeführt und somit (bis auf die Zieleinläufe) wenig publikumswirksam.

Welche Rolle könnte Technologie als Boundary Object (zwischen Athleten, Veranstalter und Publikum, ob an der Strecke, im Zielraum oder "nur" via Web vernetzt) spielen? Welche neuen Technologieanwendungen sind für Sportarten interessant? Kann ein solcher Nischensport als Technologieermöglicher dienen?

Waren es ungewohnte Fotoperspektiven wie "WOC2014 - unconventional angles", die auf Flickr geteilt wurden, freies WiFi gesponsert durch FreeLuna & Alpsolutions oder dem Geschehen folgend über die Hashtags #WOC2014 & #WTOC2014 sowie die Facebook Accounts WOC2014Italy & Orientierungslauf (neben vielen anderen) - digitale Technologien fanden sich überall.

Live-Tracking von der Strecke für alle Läufer bei den Wettbewerben (außer Sprint Qualifikation) waren über die Seite der International Orienteering Federation angekündigt und stehen zum Nachschauen auf dem IOF-Live Center bereit.

Technologie macht es definitiv einfach, mehr über den Sport und seine Faszination zu erfahren. Wer sich den Sport OL mal aus der Nähe anschauen möchte, hier eine Wettkampfübersicht für den August.

PresencingStatus (4 kurze Fragen & Reflexion) an dieser Stelle:

  1. Good: digitale Technologien wo man sie am wenigsten erwartet
  2. Tricky: Sport ist so unbekannt wie Ultimate Frisbee für die allgemeine Bevölkerung
  3. Learned: hat meine keine emotionale Bindung zu einem Thema, existiert es förmlich nicht
  4. Action: beobachten, wie sich OL im Web weiterentwickelt



Weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Orientierungslauf
http://orientierungslauf.de
http://facebook.com/Orientierungslauf
http://twitter.com/OL_Germany
http://twitter.com/WOC2014Italy

Wednesday, July 2, 2014

Wissenschaftler - bitte an Bord!

Dresden ist in aller Munde. Zumindest was Forschung und Wissenschaft angeht auf alle Fälle. Hat doch die TU Dresden seit Sommer 2012 den Status einer Exzellenzuniversität (unter 11 im Bundesgebiet die einzige in einem ostdeutschen Flächenstaat). Doch ist eigentlich klar, welch ein Schatz sich hier mitten unter uns befindet?

Veröffentlichungen, Papers, Konferenzen - das zeichnet in der Regel Wissenschaftler aus. Zu oft jedoch ist man als Bürger zu weit weg von den wissenschaftlichen Themen, um den Wert und Umfang der Forschung zu verstehen.

Was liegt also näher als den Wissenschaftler aus dem Labor in die Öffentlichkeit zu bringen?

So kam es am 25. Juni 2014 zur 2. Auflage von "#2im ...", die im Februar mit "#2imTurm" in den Technischen Sammlungen mit Prof. Gianaurelio Cuniberti, Prof. für Nanotechnologie an der TU Dresden und Dr. Susanne Eaton, Group Leader and Researcher at MPI-CBG (Max-Planck-Institute for Cellular, Biology Genetics) begann.

Was zunächst hoch hinaus in die Wolken ging, sollte diesmal tief ins Wasser der Elbe gehen: #2imBoot

Der Schaufelraddampfer "Dresden" der Sächsischen Dampfschiffahrtsgesellschaft wurde Ort des Geschehens, zwar angedockt am Pier am Terassenufer, doch sollte jeder der Teilnehmer an diesem Abend den Flair eines Dampfschiffes mit nach Hause nehmen können. Startete doch der Abend rund um den Maschinenraum in der Mitte der "Dresden".

Prof. Dr. Holger Brandes, Rektor der EHS (Evangelische Hochschule) fand sich als Erster "in der Bütt" oder auch Mini Science Slam wieder ("gefühlte" 2 m unterhalb des Wasserspiegels auf dem Boden des Maschinenraums - Anmerkung: Tiefgang des Dampfers ca. 90 cm) wo er seine aktuelle Forschung zu Männern in Kitas innerhalb von 5
li Prof. Brandes, re Tony Heyman
Minuten dem interessierten Publikum darlegte. Was zunächst wie ein Missgeschick aussah (der von ihm zu präsentierende Modellkoffer fegte mit Gravitationsbeschleunigung 'gen Boden und zeigte seinen vollständigen Inhalt), trieb nicht nur den Adrenalinspiegel bei allen Anwesenden nach oben sondern auch den von Prof. Brandes. Anschließend konnten wir den zweiten Wissenschaftler des Abends, Dr. Anthony (Tony) Heyman, einer der Direktoren des Max-Planck-Instituts Cell Biology and Genetics, als Nächster erleben.

Über den Zeitlauf von gut zwei Stunden konnten beide Wissenschaftler auch von ihren persönlichen
Seiten erlebt werden, ein Querflötensolo von Tony Heyman (welche Rolle dieses Instrument während seiner Zeit in San Francisco spielte konnten -leider- nur die Anwesenden erfahren) und die Malleidenschaftl von Holger Brandes war nur die Spitze des Eisberges was an diesem Abend erlebt werden konnte. Allen, die nicht kommen konnten sei eine Teilnahme bei der nächsten Ausgabe von #2im... wärmstens empfohlen.

Meine persönliche Kurzkritik soll wieder in Form eines #PresencingStatus mit vier kurzen Fragen geschehen:

Was war gut? Location war 1a (GROßES DANKESCHÖN an die Sächsische Dampfschiffahrtsgesellschaft und MPI-CBG),  hervorragende Protagonisten des Abends, die mehr als Laune machten (auch künftig wieder dabei zu sein)

Was war tricky? Offiziellen Hashtag #2imBoot gab vor/während Veranstaltung auf Twitter/Facebook diesmal nicht, kein Wifi, Starkregen (der so manchen Besucher abhielt), die Crowdfunding Kampagne "2 im Boot" auf Startnext fand zu wenige finanzielle und kommunikative Unterstützer (einige Freunde wollten schon ihr Kommen absagen, da sie davon ausgingen, dass bei nicht erfolgreichen Crowdfunding die Veranstaltung nicht stattfinden würde), persönliche Gespräche am Rande zu führen fast unmöglich

Was habe ich gelernt? Format bedarf eines langen Atems (zu wenige Dresdner erkennen bereits die Chance, hier aufschlussreiche Gespräche zu erleben), Schüler und Studenten können in direkten Kontakt mit Wissenschaftlern kommen, es gibt immer wieder Überraschendes und persönliche Kontakte, viel Neues gelernt (Musik und Kunst und ihre Rolle an der Verbindung zu Wissenschaft)

Next Action?  Blogpost schreiben (hiermit getan), Freunde (auch aus dem Ausland) für das Veranstaltungsformat interessieren

Friday, May 9, 2014

Crossing the Pond - Silicon Valley and New York Alley

Two days ago while chatting with one of the employees of GSVA (German Silicon Valley Accelerator) via Skype on how to connect the hightech & startup scene in Dresden/ Saxony with Silicon Valley my phone opposite mentioned there would be an event in Berlin the next day which probably could be of interest to us.

His question, "Are you short term flexible?" responded in my, "Yes, tell me more!". Five minutes later I'd signed up for the event as founder, and not knowing on how to go, whether to stay, and what to expect things got rolling.

When the HTxA - High Tech x Agency founders arrived on the scene it was still quiet, and people slowly began to poor in venue. One already could sense that something different to Dresden "was in the air" - the international flair on the boulevard leading towards Brandenburger Tor had been crowded with multi-national languages beforehand, and soon English became the number one language in the room.

Two major things were due to be announced that evening:

  1. New York City becoming the second region where startups will have the chance to learn "hands on" the "Silicon Valley Spirit"
  2. Rebranding of GSVA to GE (German Accelerator) due to the fact that New York City (Silicon Alley) will be from now on the second region that will be part of the program
Andy Goldstein, US-origin serial entrepreneur, Managing Director of German Entrepreneurship GmbH and strong supporter of GSVA led into the evening, and certainly smoothly managed the crowd (especially towards the end of the two hour talks, pitches and announcements). The crowd of 740 registered attendees (amongst which 250 startups could be found) of which not all attended (but who was not there missed quite an experience (!)) learned that despite the perception of the "German Economic Powerhouse" (especially in engineering) the GSVA gained its most valuable initial learning from Austria. Very much on the edge, Austria, agile and fast (just think of skiing) moved to the Valley already some time before GSVA with PlugAndPlay.

By now more than 40 alumni have been gone through the GSVA Program that enables startups to "smell" Silicon Valley business spirit for three or six months, amongst which had been also Lovoo a Dresden-based startup. Actually a bunch of students interested to learn more about entrepreneurship toured their headquarters on Wednesday during the #GründerTreff #2.

"Dance with Gorillas" round
What became the most insightful session during the evening was the "Dance with Gorillas" where entrepreneurs and leaders of big company innovation labs shared their experiences. The TTB (Technology to Business) of Siemens which is currently partnering with Parstream on "making sense" of big data that machinery is producing and that can be used in valuable ways (e.g. preventive maintenance, shift planning, etc.) caught my attention. One of the key points Michael Hummel, CEO of Parstream, was that a startup only can show its quality when a "big(ger) player" trusts in it and let it shine. In the end it's all about trust.

More on the program of yesterday see here: Celebrating Innovation and a short video about German Accelerator made real by Gründerpreis Frankfurt 2014 winner MeinUnternehmensfilm.

Short reflection on yesterday's challenges, #PresencingStatus:
  • Good - enthusiastic crowd, easy to connect, perfect location (to be reached by public transport), event run almost in time 
  • Tricky - no free WiFi, last train 9:35pm back to Dresden from Potsdamer Platz, network time, noisy crowd in the back of the venue
  • Learned - lot of ground of improvement (concerning the event), connection after event via Twitter possible, there certainly is more drive than expected in the German startup community to connect with Silicon Valley / New York Alley
  • Action - blog article (done here), with free WiFi at next event open to be social media partner with HTxA - High Tech x Agency for German Accelerator

Tuesday, April 29, 2014

MEISSEN® - Ein Traum aus Porzellan

Manchmal bringt die eindrucksvollsten Erfahrungen im Leben der Zufall. Was aus einer Mitnahme eines Flyers zum Tag der Offenen Tür der Staatlichen Porzellan-Manufaktur MEISSEN® im BioInnovationsZentrum Dresden werden sollte war Mitte der Woche noch nicht abzusehen.

MEISSEN® - man kennt das Porzellan, das man sich wahrscheinlich nicht als Standardtischgedeck für zu Hause zulegen würde. Doch weiß man auch, was wirklich dahinter steht?

Samstag, 26. April 2014 (übrigens der 1. von zwei Tagen der Offenen Tür in 2014, der neugierigen Besuchern offen steht; 18. Oktober 2014 auf jeden Fall schon einmal im Kalender vormerken) ab 9:00 Uhr ist die Staatliche Porzellan-Manuktur MEISSEN® (auch liebevoll "Manu" genannt) geöffnet.

"Forbidden Fruit" by Chris Antemann
Bis es mit der Führung zur Entstehung des neuer Arbeit von Chris Antemann, momentanen Artist in Residence im MEISSEN® ArtCampus, "Forbidden Fruit"losging ließ sich in den Gängen bereits ein erstes Gefühl für die handwerkliche Exzellenz erspüren, die mit dem Namen MEISSEN® verbunden ist. Was oft beim Betrachten der Preisschilder schockierend anmutet relativiert sich wieder wenn man lernt, dass sich Brennvorgänge (insbesondere bei filigranen und Großplastiken) über mehrere Wochen hinziehen und die fertigen Produkte nach dem Brennen ca. 16% Ihrer Masse verloren haben. Durch die hervorragende Führung von Frau Danielczyl gewann die "Gruppe der Fünfzehn" nicht nur einen ersten Einblick in das Manufakturgeschehen in den Produktionsräumlichkeiten, sondern auch zunehmend ein Gespür der Wertschätzung der filigranen Arbeiten der Kolleginnen und Kollegen, die an diesem Samstag Dienst taten.

Erinnerungen an meine ersten Erfahrungen mit dem Semperoper Ballett werden wach. Man sieht das fertige Ergebnis. Doch weiß man bereits, welche Arbeit, Fingerfertigkeit, Können und Teamwork und Prozessabläufe dahinter stehen?

Was auf den ersten Blick wie ein Unikat aussieht ist in Wirklichkeit eine Kleinserie (in diesem Fall acht Exemplare), die mit Zuhilfe-nahme von Dutzenden und mitunter Hunderten von Formen (rechts) semi-standardisiert produziert werden. Doch nicht alles kann in dieser Weise vorproduziert werden. Die "wahre" Handarbeit kommt sobald es ans Bemalen und die zahlreichen ergänzenden Bestandteile wie z.B. Locken geht.
Unter einer Plastikfolie, damit das Austrocknen nicht zu schnell geschieht finden sich allerlei Assessoires, die in reiner Handarbeit geformt werden. Wenn man das fertige Produkt sieht macht man sich selten Gedanken, wie dieses in Realität hergestellt wird. Kennt man doch auch in der Regel nicht die Produktionsorte und kann den Machern "über die Schulter schauen". Unten sieht man den Tisch, der mit seinen reichlich gedeckten Schüsseln und Tellern den Mittelpunkt von "Forbidden Fruit" bildet. Und es gehr wahrhaft nicht um Essen allein - nicht umsonst lautet der Titel der Arbeit "Verbotene Frucht".

"Forbidden Fruit" 

Nach Beendigung der Führung und der Entlassung in die Museumsräumlichkeiten, die sich über mehrere Etagen erstrecken war die Neugier erst recht geweckt, mehr und vor allem tiefer in die Produktion dieses Traditionshauses zu gehen.

Neben solch kolossalen Kunstwerken aus Porzellan ist es selbstverständlich auch das traditionelle Tafelgeschirr u.a. mit dem für MEISSEN® typischen Zwiebelmuster (wobei es sich wie wir von den Kollegen im Brennofenraum erfuhren nicht um Zwiebeln handelt, sondern um den im 18. Jahrhundert in dieser Gegend unbekannten Granatapfel). Was zunächst nach einem 1-2 Stunden dauernden Besuch aussah, sollte sich wider Erwarten und manch positiver weiterer Überraschung zu einem Ganztagsbesuch ausweiten.

Dass es unmittelbar in der Nähe der Manufaktur auch noch einen besonderen Schatz gibt ist nicht
jedem bekannt. Die Nikolaikirche unmittelbar an der Bahnstrecke gelegen beherbergt die weltweit größten Figuren aus Meissener Porzellan. Paul Emil Börner, Direktor der künstlerischen Abteilungen der Meißener Manufaktur, gestaltete Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Ausgestaltung der Kirche, die damals keine kirchliche Funktion mehr hatte.

Der Tag schloss mit zahlreichen neuen Erfahrungen aus Produktion, künstlerischen Büros und Einsichten von Mitarbeitern der Staatlichen Porzellan-Manufaktur MEISSEN®. Wie Leidenschaft ein Unternehmen in dieser Liga prägt und wie wichtig die Mitarbeiter für den Erfolg sind, ob in der Schauwerkstatt, Brennofen, Formenbau, Archiv, Zeichenbüros. Mehr wie die Leidenschaft gemeinsam für exzellente Produkte sorgt findet Ihr unter "Passion, Craftsmanship and Technology" (in englisch).


Zu sehen im Innenhof der Manufaktur
PresencingStatus bzw. kurze Reflexion zum Besuch der Offenen Tür der Staatlichen Porzellan-Manufaktur MEISSEN®:
  • Good? Flyer im BioInnovationsZentrum "gescannt", um 9 Uhr in Meißen, sich auf Neues eingelassen, viele interessante Gespräche
  • Tricky? Frühes Aufstehen
  • Learned? Leidenschaft steht hinter jedem exzellenten Produkt/Service - und die erlebt man erst im persönlichen Gespräch 
  • Action? Zwei Blogbeiträge (deutsch und englisch) schreiben (bereits geschehen), am 18. Oktober 2014 wieder da sein

Thursday, April 24, 2014

Physics - Layer of Future Innovations for Society

On Sunday March 31, 2014 more than 5,000 highly trained physicists, students, PhD students, post docs, professors and industry representatives started to flock into the rather deserted campus of the Technical University Dresden (TU Dresden).
Spring time at HSZ, TU Dresden

Once again TU Dresden was hosting a meeting of the Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), this time it is the DPG Spring Meeting 2014 of the Condensed Matter Section (SKM) which is held every three years in Dresden. And spring time is always a perfect time to meet in Dresden as the picture on the right hand side shows. Crops are just about coming out, and nature is getting colored once again.

During session SOE 17.6
One would imagine that this would be a physics-only event. Quite not so, as the sessions on biological physics (BP), physics of socio-economic systems (SOE) and the working group on Industry and Business (AIW) indicated. So certainly the offering to a wide range of interested participants, even outside the global physics community was amazing (all talks and presentations are held in English - for any curious participant a crash course in English as a "side-effect"). It wasn't that clear that system dynamics would play a role at all, as "stock and flow" was brought into the discussion by Hans Danielmeyer [German Wikipedia]. The connection to system dynamics becomes clearer as he visited Lincoln Laboratory in 1974 just around the time when Jay W. Forrester, who as an M.I.T. trained electrical engineer, conducted the research which finally led to the famous book "The Limits to Growth". This is what serendipity is called, and most likely occurs when attending a conference about a field one is not personally an expert in.

Working through the 500+ pages of the printed program is rather confusing for the first-timer, yet certainly sophisticated for the insider. Short abstracts explain all sessions that are offered, from plenary talks by known experts, such as Prof. em. Mildred Dresselhaus (here an interview in the New York Times), MIT, to PhD students presenting their ongoing research work to the audience. Of course the digital version is also available right here.

What became amazing during the five days, of which I only could focus on three days, but which showed once again (after my 2011 attendance) that new media is slowly trickling into the science community. It is still a tiny creek, but growing - three years ago I was the only one covering in real-time on twitter on the event, and possible "side connections" to other fields like arts. This time a team of HZB (Helmholtz Zentrum Berlin) had sent two people dedicated to cover some of their own sessions, and more.

Closing with just four short questions (called #PresencingStatus) and personal thoughts:

What was good? Once again a myriad of sessions that were not only exiting for the experts in the field of physics but also showed what physics is about; hashtag #DPGsm14 was put prominently on the press office door and on the website of the DPG Spring Meeting 2014 [h/t to press officer Dr. Michaela Lemmer]

What was tricky? Just a handful of visitors dedicated to use social media (but growing (!))

What have I learned? Physics is really more then physics !!! Once you get the motion just listening to the sessions (of the field you are not expert of), you see broader connections to fields you are personally involved

Next action? Spread the word about this conference, and come back in 2016 to Dresden; draw the connection to the #ISDC14 (the International System Dynamics Conference organized by the System Dynamics Society and the TU Delft in the Netherlands)

A few digital coverages (more online you know of - please let me know, and I embed these as well) about the DPG Spring Meeting 2014 in Dresden:

Storify by HTxA - High Tech x Agency
Storify by HZBzlog

Good Bye and see you in 2016 

Saturday, March 29, 2014

All is Possible - Sometimes we Have to Look Back to Really See


First of all it may sound odd, but most often you step across the most amazing things, paths or learning while searching intensively for something else. That is called SERENDIPITY (I personally didn't know about it until coming back from a conference on organizational learning in Muscat, Oman, in April 2008).

Around the time of the making of the video below (actually it is more something like a full-version movie, which carries lots of learning along the two hours) I was studying economics at the University of Bamberg. The "Iron Curtain" had fallen just some years earlier and as Bamberg is only 50 km away from the closed former East German border quite a few visits pulled me "over the border".

What I could see in the villages, and towns as well as talking to locals there was a social and economic system almost on the edge of collapse (quite what is topic of the conversation in the movie with the makers of "Limits to Growth" (published in 1972, the link is to the original version) Donella Meadows, Dennis Meadows and Jørgen Randers). 



20 years later living now in Eastern Germany, to be more exact in Dresden, now one of Europe's major hotspots for semiconductors (two major chip factories are found within city limits) and other emerging technologies such plastic electronics, nanotechnology, life sciences, the mind flashed back to the days back in 1992 sitting in lectures, and hearing on how the economy of former East Germany could be sustainably transformed. Lots of effort was put into place, money flowed, and companies pushed out their products which the people eagerly bought as they lacked to have them over decades. All seemed possible.

Where do we stand now over 20 years later?

A question everybody of us has to ask her-/himself.

For me the flow of action was as follows: while still in Bamberg I caught a copy of "The Machine that Changed the World" by Womack/Jones and somehow combined with what I had learned in my economics studies was hooked on what is called "Lean Thinking". The essence in short is to create more value with the given resources in a sustainable way, and at the same time enable all members of the workforce (from C-level to shopfloor) to cross-collaboratively learn to achieve the goal (more value with given resources) together.

Over the years I found myself in Dresden, where I moved right in the midst of the Economic Crisis 2008/2009 with a dream my Finnish friends (whom a had met earlier in 2008 in Muscat, Oman) sort of whispered over via their blog. Google just had started a global competition, and people were asked to hand in their visions of the vision. I handed in what in version 1.0  was called Team Lea(r)ning Experience (something similar to what I had seen in Finland at Team Academy, a "management school without teachers" (as Peter Senge uses to call it). Just a few months later in spring 2009 this vision became a name that sticks since then:


Vision: bringing together citizens, students, business men, researchers to give their special skills/ knowledge/ networks to enabler something similar what Singularity University has established in 2008 and to make a difference. This could be to create a startup with the help of others, bring new knowledge back to their companies, share the challenges that they face in their organizations and get new innovative solutions from the teams at LockSchuppen

Mission: create a place where the emerging future can be seen, touched, and used (through prototypes of new technologies an applications) - moving the learning from reading to "tactile learning" across all genders, ages and disciplines

How can it be achieved?

It probably needs more than just a group of dedicated people eager to work on the vision, some tools and structure. A framework on how to achieve such bold goals is what is useful to set the course. An example of such an approach called u.school gives Otto Scharmer who started in a similar direction also in 2008 first on his blog, and then with Presencing Institute.

Currently running is a MOOC called "Leadership MOOC" which is co-organized by the Presencing Institute and GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH), is free of charge and has the title:

"Leadership for Global Responsiblity"

Feel free to attend (it started just this week, and we are already three attendees from Dresden - maybe you are the next). In case you are more orientated to learn for yourself new ways to tackle really complex challenges have a look at "The Systems Thinking Playbook on Climate Change" that can be downloaded free of charge from the website of the GIZ.

Have a relaxing Sunday, and enjoy with your friends, look out on a bright future, and appreciate the diversity around you. We will meet Egypt tomorrow here in Dresden, quite by another serendipity encouter, a call from Cairo yesterday. 

Everything is connected, and everybody makes it valuable together.




Friday, December 27, 2013

The 1000 Small Steps - Accelerating by Sharing

The Web is really the hot bed of serendipity - just watching the latest Tatort with hilarious screenplay, seeing a message by Gunter Pauli, founder ZERI, then read on Facebook about a new mobile technology that will be presented by Samsung at upcoming CES 2014 in Las Vegas I stumbled across the following:

The 1000 Small Steps

Wonderful to read, and once again I got encouraged that what my role models in life, and education Jay W. Forrester, Ronald Coase, Edgar H. Schein, John D. Sterman, Peter Claussen and Peter Diamandis have taught me over the past 20 years is there to become reality in the near future.

http://BlueFuture.blogspot.com ... also got its seeds in 2012.

ABUNDANCE IS THERE TO COME ... AND IT IS ALREADY ON THE ROAD

Happy New Year 2014 with amazing things to happen to all !!!!

Saturday, September 21, 2013

Così fan tutte ossia La scuola degli amanti

In a few days Szene12, a young music-theather experiment, brings on the stage of the Hochschule für bildende Künste (Günzstraße 34) Mozart's opera buffa "Così fan tutte".

© Szene12
A young team of professionals will guide the public into a modern-setting of an opera which premiere is dated back in 1790. The stage looks like a modern sitcom, and cameras are capturing moments of life on stage, and behind it. All is displayed for audience visibility at a large screen which will hold other surprises on the performance days. A new way to discover Mozart suited to everybody (opera lovers and non). An experience to share with the whole family. A chance to see how "Così fan tutte"'s life is seen through today's eyes.
The expectations of those who are used to a traditional performance could perhaps remain unfullfilled, or opened for new levels of art enjoyment.

© Szene12
Actually, in young director Toni Burghard Friedrich's "Così fan tutte" there is not only Mozart, but a lot more. As per Mr. Burghard Friedrich, "In my 'Così fan tutte', the American sitcom meets the European Opera". From this meeting come out funny scenes, hilarious moments and a new interpretation of an opera not yet seen here in Dresden.

In the true Mozart spirit, "Così fan tutte" by Szene12 shows in our today's world that time passes by but the human nature does not change. 

Bring your mobile phone, get on Twitter, adjust your camera, and do not lose the chance to play with!

Così fan tutte con be follwed on Twitter  and on Facebook . Twitterstream on #Cosifantutte

Thursday, September 12, 2013

Philipp Rösler pulling the Silicon Valley Spirit to Dresden

On Tuesday September 10, 2013 German State Minister for Economy and Technology, Dr. Philip Rösler had announced on Twitter his coming to Dresden, to discuss with Silicon Saxony e.V. (the cluster initiative of the microelectronics industry around Dresden) the impact and relevance of #Industrie4 at GLOBALFOUNDRIES Fab 1

Dr. Rutger Wijburg, senior vice president of GLOBALFOUNDRIES Fab 1 (Dresden, Germany), and Fab 8 (Malta, USA) mentioned in his welcoming speech to the crowd, made of several dozen representatives from education, business, politics, and to the media that the immanent role of microelectronics will be combining economics, and technology as a boundary object. There is no field in daily life which is untouched by microelectronics, making this field even more relevant in the future than it is already today.

State Secretary Hartmut Fiedler mentioned Minister Rösler's visit to Silicon Valley earlier this year, and also the visit of Peter Thiel (here video about his visit [German]) to Berlin on September 2, 2013 on Minister Rösler's invite. Together with mentioning his own visit with members of the Saxon State Government to the "Tech Valley" in upper New York State, where GLOBALFOUNDRIES Fab8 is located, it became quite clear in the room that "speed of innovation is not an option".

Helmut Warnecke, CEO of Infineon Technologies GmbH and vice president of Silicon Saxony e.V., emphasized in his presentation the relevance of the microelectronics for the industry in Germany, and especially its economic leverage potential for other downstream of the economic value chain. The prominent gathering of not only larger microchip producing plants and their suppliers but especially the closeness to the university research institutes, and Fraunhofer, Max-Planck, Leibniz-, and Helmholtz-Society institutes in the region around Dresden built on a legacy over a century in electronics. Since 1961 microelectronics has made the region the perfect place to foster innovations. Helmut Warnecke's quote "Is microelectronics everything? No, but without microelectronics is everything nothing" made clear what the emphasis of the meeting was: stating a clear commitment to the future relevance of this specific industry part in Germany.

With the most recent decision by SEMI International Association, San José, to split the most prominent trade fair about microelectronics, SEMICONEuropa, between the clusters in Grenoble and Dresden on rotating yearly basis, it became ever more relevant to hear what Minister Philipp Rösler had to offer.

Minister Philipp Rösler
Philipp Rösler pointed out his own recent experience with the startup scenes in Silicon Valley, London and Tel Aviv. He ensured the audience that German technology and entrepreneurial spirit bears the capacity to compete at highest levels with those other tech regions in the world. What he had seen however, especially around the example of Stanford, is the not yet fully used potential to create fast, and smoothly business models to transition from university (studies or research) to startups. Though the upcoming German elections lowered the impact of his words, he emphasized on the strong government will to keep the German-based complete value chain of microelectronics intact, and even thinks of bringing investor role-models like Peter Thiel or Marc Andreessen closer to the German technology and entrepreneurial communities.

His main points however, especially in respect to the big players in the microelectronics field in Germany, were on the EEG (Renewable Energy Sources Act). In its current version it's forcing energy prices to go up, harming energy intensive industries in their competitiveness with the world market. Which once was meant to accelerate the renewable energy production has led to a misallocation of money. His second focus point was on making the startup conditions for entrepreneurs and innovators in the "non-apps world" easier in Germany, not only on the financial side (which some voices from the audience were drawing attention to) but also on the surrounding conditions. These are by far, concerning transparency, speed, interdisciplinary, not similar today to what can be observed in Silicon Valley, which btw also started very much as largely public project funded.

In the follow-up public discussion financing issues for scaling startups, and the lack of a viable, and visible VC capital (venture capital) scene especially in Saxony came up. These questions could not be answered in this round, but set a clear signal. Silicon Saxony as the main European hotspot in microelectronics, including adjacent fields like nanotech, life sciences, computer science, and organic electronics has the potential to reach up to the envisioned future by enabling the entrepreneurial spirit to flourish in the region once again.

Ralf Lippold